Jemen Übersicht
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Der Jemen ist ein Land im Nahen Osten und befindet sich auf der arabischen Halbinsel in Südwestasien. Es vereint die Republik Nord- und Südjemen. Das Land grenzt ans Rote Meer im Westen, im Süden ans Arabische Meer und den Golf von Aden, Oman im Nordosten und Saudi Arabien.
Der Jemen ist ein islamisches Land mit einer streng religiösen Kultur, die sich dem Islam wie kein anderes Land im Nahen Osten zuwendet. Trotzdem können Sie auch als Ungläubiger ihren Urlaub genießen und werden von den Menschen freundlich empfangen. Touristen sind herzlich willkommen, allerdings sollten Sie die einheimischen Sitten und Gebräuche respektieren.

Das Land verfügt über eine uralte Geschichte und wurde bereits vor 4000 Jahren bewohnt. Unterschiedliche Völker und Zivilisationen haben hier ihre Spuren hinterlassen und das macht das Land zu einem der interessantesten des Nahen Ostens.
Sana’a ist die Hauptstadt der Republik Jemen (gegründet 1990) und eine faszinierende Stadt, die sich im letzen Jahrhundert kaum verändert hat. Islamische und vorislamische Architektur bestimmen das Stadtbild und von Aussichtspunkten bietet sich Ihnen eine malerische Ansicht. Zu den touristischen Höhepunkten zählen die Große Moschee von Sana'a, das Nationalmuseum und der bekannte Souk. Sie erwartet ein großes Hotelangebot.

Aden ist eine beliebte Küstenstadt und die einstige Hauptstadt von Südjemen. Hier gibt es herrliche Strände, Inseln im Roten Meer und weite Täler. Sie können Tauchen und zu einwöchigen Bootstouren in die Unterwasserwelt des Roten Meers aufbrechen. Ein unvergessliches Erlebnis.
Der Jemen ist ein attraktives Reiseziel, verfügt über eine gute touristische Infrastruktur und bietet einen wirklich einzigartigen Urlaub. Es gibt ausgezeichnete Hotels und auch in den einheimischen Geschäften wird oft Englisch gesprochen.
Internationale Hotelketten wie Sheraton, Sofitel und Holiday Inn stehen neben einer großen Zahl an komfortablen privat geführten Hotels. In Sana'a gibt es die besten Hotels, aber auch in Aden haben Sie eine große Auswahl.

Das Klima in Jemen unterscheidet sich stark abhängig von den Höhenverhältnissen. An der Küste herrscht heißes, staubiges Wüstenklima und in den Bergen gibt es warme Sommer und gemäßigte Winter. Es regnet nur sporadisch und im Sommer ist es in großen Teilen des Landes über 40°C. Die Luftfeuchtigkeit ist niedrig und aufgrund der Hitze meiden viele Urlauber die Zeit von Juni bis September. Das Wetter ist von Oktober bis April am besten und dann ist auch Hauptsaison. In den Küstenregionen reicht leichte Kleidung das ganze Jahr über aus, für eine Reise in die Berge sollten Sie von November bis April warme Kleidung mitnehmen.

Der Jemen ist eine der ältesten Zivilisationen der Welt und seine Geschichte reicht 4000 Jahre zurück. Im 1 Jahrtausend v. Chr. kam es bereits zum Handel von Weihrauch und Myrre. In der folgenden Periode wurden die Reiche Sabaean, Awsanian,Minaean, Qatabanian, Hadhramawtian und Himyarite gegründet. Während dieser Zeit wurde die Region von den Römern aufgrund des Reichtums durch den Gewürzhandel „Arabia Felix“, Glückliches Arabien, genannt. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts und zu Beginn des 7. Jahrhunderts verließen viele Sabaeaner Jemen aufgrund der Zerstörung des Ma’rib Damms und die Region fiel an das persische Reich Sassanid und Äthiopien. Im 7.Jahrhundert gewannen die islamischen Kalifen an Macht. Danach fiel Jemen an die Iman Dynastien, deren Theokratien bis in die Neuzeit erhalten bleiben.
Das Land kam im 16. Jahrhundert unter die Herrschaft der mächtigen Ottomanen, die Nordjemen kontrollierten. Erst 1918 wurde Nordjemen von dem Ottomanenreich unabhängig und wurde erst 1962, 44 Jahre später, zur Republik.
1839 besetzten die Briten den Hafen von Aden und gründeten ein Protektorat mit der Hilfe einheimischer Verbündeter. Die Briten zogen sich schließlich 1967 vollständig zurück und so entstand Südjemen. Die beiden Regionen schlossen sich am 22. Mai 1990 zusammen.





























