
Die Währung von Usbekistan ist der Sum (CYM). Ein Sum ist der Äquivalenzbetrag zu 100 Tiyn. Geldscheine gibt es zu 1000, 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5, 3 und 1 Sum. Münzen gibt es zu 50, 20, 10, 5, 3 und 1 Tiyn.

Touristen und Geschäftsreisende müssen Hotels, Hotelserviceleistungen und öffentliche Verkehrsmittel in einer harten Währung bezahlen (USD bevorzugt). Es ist illegal, Geld bei den örtlichen Schwarzmarkteinrichtungen zu wechseln. Strafen hierfür können sehr schwer sein. Banken und Geldwechselstuben in den grossen Hotels wechseln Geld zu den offiziellen Kursen.
Banken in Usbekistan haben Montags bis Freitags von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
Die Ein- und Ausfuhr von ausländischen Währungen ist nicht beschränkt, aber sollten deklariert werden. Jeder, der eine ausländische Währung im Wert von mehr als US$ 1000 einführt, muss sich unter Umständen einer Leibesvisitation unterziehen. Wenn man mehr als 2000 US$ in ausländischer Währung einführt, muss man einen Beleg für den legalen Wechsel in die lokale Währung vorweisen können. Wenn man das nicht tut, wird eine Strafe in Höhe von 30 Prozent des eingeführten Betrags veranschlagt. Der Ex- und Import der inländischen Währung ist unbeschränkt.

Folgende Waren dürfen zollfrei importiert werden: 1000 Zigaretten oder 1 kg Tabak, 1,5 Liter Spirituosen und 2 Liter Wein, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und andere persönliche Waren, die einen Gesamtwert von
10.000 US$ nicht übersteigen. Sämtliche Wertgegenstände, wie Fotoapparate, Computer und Schmuck müssen bei Ankunft deklariert werden. Sie müssen diese Gegenstände auch wieder ausführen, da man ansonsten eine Strafe bezahlen muss.
Waren die nicht importiert werden dürfen sind: Waffen und Munition, Drogen, lebende Tiere, Früchte und Gemüse, sowie Fotos und Schriften, die politisch fragwürdig sind.
Waren, die für den Export ein Zertifikat oder eine spezielle Erlaubnis benötigen sind: Objekte, die mehr als 100 Jahre alt sind und/oder eine kulturelle Bedeutung haben; ausserdem Edelsteine, Edelmetalle und Felle.
220 Volt AC, 50 Hz. Runde Zwei-Stift-Stecker nach europäischem Standard sind in Gebrauch.

Obwohl die medizinische Behandlung bei Notfällen für Besucher kostenlos ist, sollte man wissen, dass die medizinische Versorgung in Usbekistan nicht auf westlichem Niveau liegt. Bei Notfällen ist es ratsam, die Internationale Medizinische Klinik Taschkent oder die Botschaft des Heimatlandes um Rat fragen. Bei grösseren Beschwerden und Krankheiten ist es das beste, sich ausserhalb des Landes behandeln zu lassen. Bei Routineuntersuchungen und –dienstleistungen erwarten Ärzte und Krankenhäuser eine Barbezahlung. Das Land leidet an einer chronischen Knappheit an den elementarsten Medikamenten, weshalb es angemessen ist, ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set mit den wichtigsten Medikamenten und rezeptpflichtigen Arzneien mitzunehmen. Eine umfassende Reisekrankenversicherung ist absolut notwendig.
Wasser sollte grundsätzlich als potentielles Gesundheitsrisiko betrachtet werden und sollte vor dem Verzehr abgekocht oder sterilisiert werden. Der Verzehr von Milch aus Geschäften gilt als sicher, da sie pasteurisiert wurde. Am besten isst man nur gut gekochtes Fleich und Fisch. Obst sollte geschält und Gemüse sollte vor dem Konsum gekocht werden. Schweinefleisch, Mayonnaise und Salate stellen ein besonderes Gesundheitsrisiko dar.
Impfungen gegen Hepatitis A, Meningokokken-Erkrankung, Typhus und Cholera werden empfohlen.
Medizinische Notrufnummer: 03

Usbekistan ist für Besucher ein relativ sicheres Land. Bagatelldelikte kommen gelegentlich vor und einige Gewaltverbrechen an Touristen sind bekannt. Die Nutzung von inoffiziellen Taxis und das nächtliche Reisen in Zügen stellen potentielle Gefahren dar, da in der Vergangenheit mehrmals Touristen ausgeraubt wurden. Es wird ebenfalls von Fällen berichtet, in denen Besucher von Polizisten ausser Dienst oder Kriminellen, die sich als Polizisten ausgaben, ausgeraubt wurden. Solche Vorkommnisse spielen sich meist nachts ab.
Nachts Auto zu fahren ist ebenfalls ein mögliches Gefahrenrisiko, da das Verhalten der meisten Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich sein kann und die Strassenzustände sehr schlecht sind. Als Alternative können Sie ein Auto mit einem Fahrer mieten.
Polizei: 03

Die Menschen in Usbekistan sind für ihre Gastfreundschaft bekannt, und freuen sich, Gäste zu sich nach Hause einzuladen. Falls man zu einer einheimischen Person oder einer Familie eingeladen wird, kann man ein höchst grosszügiges Festmahl erwarten. Sämtliches Essen im Haushalt wird aufgetischt. Und auch wenn dies für einen Besucher etwas ausschweifend wirkt, so ist es lediglich ein Zeichen des Respekts für den hochgeschätzten Gast. Es ist nicht notwendig, alles, was Sie aufgetischt bekommen, aufzuessen. In Usbekistan erfordert es die gute Sitte, dass Teller niemals leer sein sollten, da dies einen Mangel an Nahrungsmitteln andeuten würde.
Das Trinken von Bier und anderen alkoholischen Getränken auf der Strasse ist nicht angemessen, wenngleich dieses Verhalten bei ausländischen Besuchern oftmals toleriert wird. Rauchen an öffentlichen Plätzen ist nicht verboten, wobei eine rauchende Frau in der Öffentlichkeit wahrscheinlich eine ungewollte, unangenehme Aufmerksamkeit erfahren wird. Grundstätzlich haben Männer und Frauen die gleichen Rechte, aber konservative Traditionen schreiben vor, dass sich junge Frauen und Mädchen sittsam verhalten sollten.

Die Umsatzsteuer auf Waren und Dienstleistungen beträgt 20 Prozent. Die Vergabe von Trinkgeldern ist jedem selbst überlassen. Falls Sie Fahrern, Reiseführern, Portiers und Bedienungen Ihr Wohlwollen für deren Serviceleistungen ausdrücken möchten, dann können Sie ein Trinkgeld in Höhe von 10 bis 15 Prozent geben.
Der Ländercode für Usbekistan ist +998. In Taschkent und in den anderen grösseren Städten gibt es viele Internetcafés. Seien Sie sich dessen bewusst, dass die Regierung gewisse Webseiten blockiert.
MGZ +5
Alle Besucher benötigen ein Visum, mit Ausnahme der Bürger der GUS-Staaten und Personen, die sich auf der Durchreise befinden. Reisende auf der Durchreise dürfen ohne Visum nicht länger als 24 Stunden im Land bleiben und sind nicht erlaubt, den Transitbereich zu verlassen.





























