
Indianapolis hat seine Leidenschaft dem Sport gewidmet – was sich in den Bewohnern widerspiegelt. Obwohl sich Indianapolis als „Sporthauptstadt der Amateure“ bezeichnet waren es die Großveranstaltungen, die Indianapolis bekannt gemacht haben. Das Indy 500 ist das älteste Autorennen der Welt und zieht jedes Mal Hunderttausende Besucher an. Das berüchtigte Brickyard 400 und Amerikas einziges Formel I Rennen werden hier ausgetragen.

Neben Autorennen zählt aber auch Basketball – und das seit Jahrzehnten –zu den Top-Sportarten. Vom berühmten Hoosiers College Basketballteam bis zu den NBA Pacers, sie alle stammen von hier. Die Bewohner Indianapolis’ sind aber auch Fans der NFL Colts und der Indians mit ihrer beeindruckenden Spielstätte in Downtown.

Trotz ihrer Liebe zum Sport hat die Stadt nicht auf Kunst vergessen. Während der letzten Jahrzehnte wurde das ziemlich herunter gekommene Downtown revitalisiert. Zusätzlich zu einigen wenigen nennenswerten Museen sind besonders die eleganten, historischen Stadtteile sehenswert. Besuchen Sie Lockerbie Square mit den wunderschön restaurierten Häusern im Viktorianischen Stil und den gepflasterten Straßen. Wieder belebt wurde auch die Massachusetts Avenue mit vielen Kunstgalerien, Geschäften und schicken Restaurants. Beim Broad Ripple Village Projekt wurde das alte Viertel am Kanal renoviert und präsentiert sich jetzt mit vielen Boutiquen, Cafés und einem lebhaften Nachtleben.
Das geringere Angebot an Kultur wird durch die Vielfalt an Grünflächen und öffentliche Parks mehr als wettgemacht. Wunder wie der White River State Park helfen, aus Indianapolis eine grüne Stadt zu machen. In diesem Ballungsgebiet fließen kühle Wasserstraßen durch üppige Grünflächen; spazieren Sie am Canal Walk entlang bis ins Herz der Stadt.

Der Tourismus wurde zu einem wichtigen Industriezweig in Indianapolis und die Stadt unternimmt alle Anstrengungen um diesen zu bewahren und zu erweitern. Die vielen stattfindenden Events, die Erholungsgebiete sowie die angesehene historische Umgebung haben Indianapolis zu einer Stadt gemacht, die einfach entdeckt werden muss.

Das umfangreiche Angebot an Unterkünften bietet für jeden Geschmack und jede Brieftasche das richtige Hotel. Die Luxushotels in der Innenstadt erwarten Sie mit einem erstaunlich guten Preis-/Leistungsverhältnis, Mittelklassehotels finden Sie in der ganzen Stadt verstreut..

Indianapolis wurde 1821, von einem Richter des Obersten Gerichtshofs Indianas, an den Ufern des White River gegründet. Die Begründung dafür war, dass der Fluss als Haupttransportweg fungieren würde und die Stadt damit einen natürlichen Vorteil in Handel und Wirtschaft habe. Leider waren die Wassertrassen zu seicht und sandig, Handelsschiffe kamen nicht durch.

Eine Verbindung zum Rest des Landes entstand erst, als die ursprüngliche Ost-West Straßenverbindung durch die Hauptstadt führte. Sein Durchbruch gelang Indianapolis mit der Eröffnung der Madison and Indianapolis Eisenbahn im Oktober 1847. Anschließend läuteten die Eisenbahnverbindungen ein massives Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum ein.

Zu Beginn des 20.Jahrhunderts war Indianapolis zum wichtigsten Automobilhersteller des Landes geworden. Von der Stadt weg gingen Straßen und Zugverbindungen in alle Richtungen, Indianapolis wurde rasch zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt der Chicago, Louisville, Cincinnati und St Louis verband. Ihren Spitznamen “Kreuzung Amerikas” hat sich die Stadt redlich verdient.

Ironischerweise löste dieses Straßennetzwerk den Häuserboom in den Vorstädten aus. Mit Anstieg der Bevölkerung verließen viele Bewohner die Innenstadt und zogen in die grünen Außenbezirke und Vororte. Heute befindet sich die Stadt inmitten ihrer Wiederauferstehung – die Stadt hat einen neuen Geist bürgerlichen Hochmuts wieder entdeckt.

In Indianapolis herrscht das typische Klima des Mittelwestens, mit heißen feuchten Sommern und kalten, schneereichen Wintern. Die Sommertemperaturen bewegen sich im Schnitt um die 29°C. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit – besonders im Juli und August – kann es recht unangenehm werden. Rechnen Sie damit immer ins Schwitzen zu kommen – auch bei der geringsten Anstrengung. Die meist am Nachmittag stattfindenden Gewitter bringen dann die ersehnte Abkühlung. Danach wird es aber wieder genauso schwül.

Die Winter sind um nichts besser. Dezember bis Februar sind die kältesten Monate, die Temperaturen fallen oft unter Null. Der lange anhaltende Schneefall verwandelt sich dann später meist in Eis. Indianapolis besucht man daher am besten im Frühling oder Herbst. Besonders im Mai und Anfang Juni ist es bei warmen Temperaturen wunderschön zu beobachten, wie Bäume und Pflanzen zu blühen beginnen. Noch beliebter ist der Herbst (September und Oktober), wo Sie fast ausschließlich blauer Himmel und farbenprächtiges Herbstlaub erwartet.





























