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Baltimore  
Baltimore Übersicht  

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Als größte Stadt (und trotzdem nicht Hauptstadt) des Bundesstaates Maryland sowie als wichtigstes Kultur- und Industriezentrum hat Baltimore eine Starke Bindung ans Meer und seine Wasserstraßen. Historisch wurde die Nähe zu brauchbaren Schiffsrouten ausgenutzt – auch heute ist Baltimore ein wichtiger und geschäftiger Cargo-Hafen.

Heute ist Baltimore eine Stadt, die stolz auf ihre Vergangenheit ist und somit ihren Teil zu Amerikas Identität beiträgt. In dieser modernen Stadt mit guter Infrastruktur finden Sie all die Annehmlichkeiten unserer Zeit. Für Touristen stehen neben zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten und Restaurants auch Unterhaltung rund um die Uhr zur Verfügung.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt sollten Sie auf jeden Fall den Inner Harbour, dem Mittelpunkt der Stadt wo sich Urlauber und Einheimische an den unzähligen Restaurants und Geschäften erfreuen. Hier befinden sich auch das National Aquarium sowie das Baltimore Public Works Museum.

In Baltimore wird Ihnen bestimmt nicht langweilig. Attraktionen für Kinder, Sehenswürdigkeiten für Erwachsene sowie Museen und Historisches für Kultur- und Geschichtsliebhaber. Fort McHenry und das Star-Spangled Banner Museum ist für all jene interessant, die gerne wissen möchten wie die Amerikanische Nationalhymne entstand. Ein Besuch hier steht auf den meisten Besucherplänen ganz oben auf deren Liste.

Die zahlreichen Hotels der Stadt sind auf die unterschiedlichen Besucher eingestellt. Hier finden Sie Unterkünfte vom einfachen Budget-Hotels bis hin zu den besseren Häusern wie z.B. dem Radisson Plaza Lord Baltimore Hotel und dem Sheraton Inner Harbor, wo Sie ein Hauch von Luxus erwartet.

Geschichte
 

Das Gebiet des heutigen Baltimores war die Urheimat des Amerikanischen Susquehannock Stammes. Der erste weiße Siedler hier war John Smith im Jahre 1608.

Während des 17.Jahrhunderts kamen unzählige Waren und Immigranten über die Wasserstraßen in die Region. Schon seit damals war die westliche Lage ein Anziehungspunkt für Schiffe aus aller Welt. Heutzutage passieren etwa 30 Millionen Tonnen Cargo jedes Jahr Baltimore.

Durch den Zustrom der Immigranten bekamt die Siedlung am 30.Juli 1729 den Titel der Stadt zugesprochen und wurde nach Caecilius Calvert, dem zweiten Lord Baltimore, benannt. Aufgrund der Nähe zur Karibik wuchs die Stadt gegen Ende des 17.Jahrhunderts und profitierte sehr von der Zuckerindustrie.

Zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurde Baltimore zur Schlüsselfigur im Krieg von 1812. Soldaten vom Fort Henry schlugen eine Attacke der Briten in der bekannten Schlacht von Baltimore zurück. Diese Schlacht inspirierte Francis Scott Key ein Gedicht zu schreiben, The Star-Spangled Banner, welches dann später zur Nationalhymne wurde.

Weiteres Wachstum erfuhr die Stadt 1827, als die erste Eisenbahn des Landes gebaut wurde. Diese neue und schnelle Art des Transports war eine starke Konkurrenz für den Handel im Westen von Erie Canal in New York. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts begann die Entwicklung der Schwerindustrie - Sparrows Point Stahlwerk wurde eröffnet. Die im nächsten Jahrhundert folgenden zwei Weltkriege riefen keinen Engpass bei Stahl hervor, wodurch sich die Stadt noch besser entwickeln konnte.

Am Beginn des 20.Jahrhunderts ereilte Baltimore ein Rückschlag – das Große Feuer von Baltimore am 7.Februar 1904 zerstörte einen Großteil des Geschäftsviertels der Stadt. 1.500 Gebäude fielen in nur 30 Stunden den Flammen zum Opfer. Die Stadt erholte sich zum Glück rasch und wurde erfolgreich wieder aufgebaut, und das ohne Hilfe der Nachbarstädte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden mehr Wohnviertel und die Vorstädte wuchsen rasch. Die Innenstadt litt unter Landflucht und war in den 1960ern – da auch kein Geld mehr in die Stadt gesteckt wurde - schon fast verwahrlost. Zwei Jahrzehnte später brachte die Neuentwicklung und Gestaltung von Inner Harbour und Camden Yards neuen Wohlstand nach Baltimore und half ihr das zu werden was sie heute ist.

Klima
 

Baltimore hat typisches Küstenwetter: heiße und feuchte Sommer sowie kalte Winter mit recht angenehmen Frühling und Herbst. Trotzdem ist es hier nicht so extrem kalt und heiß wie in anderen östlichen US-Bundesstaaten, was auf die Meeresnähe zurückzuführen ist.

Im Sommer bewegen sich die Temperaturen zwischen 20 und 30°C, am heißesten ist es im Juli. Gegen Mitte/Ende September beginnen die Temperaturen zu sinken und im Oktober hat es dann nur noch maximal 20°C. Zu dieser Zeit fällt euch immer etwas Regen, mit dem Meisten im August. Wenn Ihnen die Hitze nichts ausmacht und Sie auch gerne die Strände von Maryland besuchen möchten, ist für Sie sicher der Sommer die ideale Reisezeit. Für Sightseeing-Holidays eignen sich eher die Monate Mai und Juni sowie September oder Oktober.

Im Winter kann es recht kalt werden und die Temperaturen bewegen sich so zwischen -1 und -2ºC. Auch von Ende November bis Februar kann es Regnen. Wenn Sie aus einem noch kälteren Land kommen und solche Temperaturen gewöhnt sind, werden Sie diese hier im Winter sicher nicht stören.


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