Tunesien Übersicht
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Tunesien befindet sich in Nordafrika und ist ein relative kleines Land voller interessanter Sehenswürdigkeiten, herrlicher Mittelmeerstrände, antiker Stätten und atemberaubenden Wüstengebieten. Das Land verfügt über eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur mit Luxushotels, Geschäften, hervorragenden Restaurants und freundlichen Menschen.

In Tunesien herrscht Mittelmeerklima und es ist das ganze Jahr über warm und sonnig. Im Norden und Süden ist das Wetter unterschiedlich, aber im Grunde sind die Sommer trocken und heiß und die Winter mild. Dann regnet es auch häufiger.

Die beste Reisezeit ist im Frühling und Herbst, da es im Sommer sehr heiß ist. Im Norden herrschen dann 35°C und im Süden schweißtreibende 45°C. Von März bis Anfang Juni und von Ende September bis November ist das Wetter erträglicher mit Temperaturen um 28°C. Auch im Winter ist Tunesien beliebt besonders wenn Sie der eisigen Kälte ihres Heimatlandes entkommen wollen. Im Süden herrschen im Winter angenehme 20°C und die Sonne scheint am tag bis zu 6 Stunden.

Tunesien wurde einst von Berberstämmen bewohnt. Die ersten Siedler waren die Phönizier die im 10. Jahrhundert v. Chr. in die Region kamen und 814 v. Chr. Karthago gründeten. In den Punischen Kriegen mit Rom 218-202 v. Chr. führte Hannibal eine Armee nach Italien und dies hatte fast katastrophale Folgen für die ewige Stadt. Die Römer erholten sich allerdings und nahmen Karthago ein, was dazu führte das Tunesien europäische Einflüsse zugeführt wurden.

Im 7. Jahrhundert wurde das Land von den Arabern eingenommen. Karthago fiel 689 und mehrere muslimische Dynastien folgten, die Aghlabids im 9.Jahrhundert und die Zirids im 10.Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert fielen die Küstengebiete an die Normannen aus Sizilien und 1159 erlangten die Kalifen von Almohad die Kontrolle über das ganze Land. Danach folgten die Berber unter Hafsids mit denen eine Periode des Reichtums ins Land kam.

Im 17.Jahrhundert wurde Tunesien ein Teil des Ottomanenreichs behielt aber einen teilautonomen Status. Eine Reihe an Inseln, die von Spanien seit dem Ende der Hafsid Periode besetzte waren, kam wieder an Tunesien. Im folgenden Jahrhundert besetzten die Franzosen das Land für 75 Jahre. Nach einer Absprache zwischen Frankreich und England 1878 akzeptierten die Franzosen die britische Kontrolle über Zypern und behielten die Macht in Tunesien. Im Mai 1881 wurde Tunesien ein französisches Protektorat und erst 1956 wurde das Land unabhängig.

1957 wurde dann die Monarchie angeschafft und Tunesien wurde eine Republik. 1961 forderte Tunesien den Abzug der französischen Truppen aus Bizerte und es kam zu Kämpfen. Erst 2 Jahre später erfolgte dann der Anzug. 1981 kam es zu den ersten parteiischen Parlamentswahlen und Präsident Bourguiba gewann mit überlegener Mehrheit. Bourguiba blieb bis 1987 an der Macht als er vom Premierminister Zine El Abidine Ben Ali als geistig unfähig erklärt wurde. Er übernahm darauf die Macht.































