Banken: 08.30 bis 15:30 Uhr, Montag bis Freitag
Post: 08.30 bis 16.30 Uhr, Montag bis Freitag; 09.00 bis 12.00 Uhr, Samstags; einige haben Sonntags geöffnet
Regierungsgebäude: 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.30 Uhr, Montag bis Freitag
Business Center: 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr, Montag bis Freitag
Geschäfte: 09.00 bis 17.30 Uhr und später, Montag bis Samstag; viele haben Sonntags geöffnet
Gewalt ist in Thailand nicht üblich, vor allem gegenüber Touristen. Chiang Rai liegt in der Nähe der Grenze zu Myanmar (Burma), wo gelegentliche Kämpfe aufgrund illegalem Handels und Schmuggel auftreten können. Die Karen Bergvölker betrachten sich mit den Burmesen im Krieg, was Grenzgebiete unweit dieser Völker besonders brisant macht.

Trotzdem ist es eher unwahrscheinlich, dass Touristen in solche Angelegenheiten verwickelt werden, so lange sie sich an touristische Routen halten und mit einem guten Reiseführer ausgestattet sind, wenn sie in abgelegene Gebiete wandern möchten.
Die gängigste Bedrohung für Touristen ist Diebstahl und Betrug. Behalten sie ihre Kreditkarte im Auge und lassen sie Wertsachen, die Sie nicht benötigen, zu Hause oder im Hotelsafe. Es gab gelegentlich Berichte von Touristen, denen in Reisebussen und Zügen Betäubungsmittel verabreicht und anschliessend ausgeraubt wurden, weshalb es ratsam ist, Getränke und Snacks von Fremden freundlich abzulehnen.
Thailändische Autofahrer sind für ihre Rücksichtslosigkeit bekannt und passen kaum auf Fussgänger auf. Seien Sie deshalb auf der Hut, wenn Sie auf vielbefahrenen Strassen gehen oder radfahren. Strassen, die in entlegene Gebiete Chiang Rai’s führen, werden zunehmend enger und sind manchmal nicht abgesichert. Passen Sie deshalb während der Regenzeit auf ausgewaschene Strassen auf.
Strom: 220 Volt, 50 Hertz

Thailand ist für seine ausgezeichneten medizinischen Einrichtungen bekannt, weshalb Patienten aus allen Teilen der Welt ins Königreich kommen, um eine bezahlbare Erste-Klasse-Behandlung mit einem Urlaub zu verbinden. Das Overbrook Hospital in Chiang Rai kann die meisten medizinischen Probleme behandlen, wobei schwerwiegende Fälle in die Krankenhäuser nach Chiang Mai oder Bangkok überwiesen werden sollten.
Für kleinere medizinische Probleme ist es oft ausreichend, die örtliche Apotheke aufzusuchen. Diese sind in ganz Chiang Rai zu finden, und viele Medikamente sind nicht rezeptpflichtig. Die meisten Apothekenangestellten sind sehr gut ausgebildet und sprechen meist Englisch, um den Touristen behilflich sein zu können.

Besuchern wird geraten, vor ihrem Reiseantritt einen Gesundheitscheck in ihrem Heimatland zu machen, um sicherzustellen, dass ihre Impfungen auf dem neuesten Stand sind. Impfungen für Hepatitis A und B, Japanischer Enzephalitis, Typhoid und Gelbfieber sollten vor der Reise gewährleistet sein.
Eine Malariaprophylaxe ist für diejenigen Touristen ratsam, die planen, sich in Chiang Rai’s ländliche Gegenden zu begeben. Dengue- Fieber kann in städtischen Zentren zum Problem werden, weshalb Moskitospray zur Grundausstattung zählen sollte.
Die Quote an HIV-Infektionen ist in Thailand nach wie vor hoch, weshalb geraten wird, abstinent zu bleiben bzw. sich so gut wie möglich zu schützen. An menschlichen Vogelgrippeerkrankungen ist seit 2005 kein neuer Fall bekannt, wobei in Geflügel die Krankheit nach wie vor vorhanden ist.
Die offizielle Sprache Thailands ist Thailändisch. Der Dialekt im Zentrum des Landes wird im ganzen Königreich verstanden, wobei sich örtliche Dialekte oft beträchtlich von der offiziellen Sprache unterscheiden können. Von den zahlreichen Bergvölkern um Chiang Rai spricht jedes seine eigene Sprache, die sich oftmals völlig vom Thailändischen unterscheiden. Englisch wird von denjenigen Thailändern verstanden, die in der Tourismusbranche tätig sind, sowie Thailand’s Geschäftselite.

Die offizielle Währung Thailands ist der thailändische Baht. Geldscheine gibt es in 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht, und Münzen sind in 1, 5 und 10 Baht vorhanden. 100 Satang machen 1 Baht aus. Obwohl 25 und 50 Satangmünzen in Umlauf sind, so ist es eher unwahrscheinlich, dass Touristen mit diesen Niedrigwert-Münzen viel zu tun haben.
Bargeld ist das gängigste Zahlungsmittel in Chiang Rai. In der ganzen Stadt sind ATM Geldautomaten zu finden, an denen internationale Bank- und Kreditkarten akzeptiert werden. Die meisten Banken liegen an der Phaholythin Road, der Hauptstrasse Chiang Rai’s.

Die gängigen internationalen Kreditkarten werden in den grossen Hotels und in besseren Restaurants akzeptiert. Banken gewähren gegen Gebühr auch Barvorschüsse auf Kreditkarten. Reiseschecks können ebenfalls in den meisten Banken umgewechselt werden, wobei sie nur in den seltensten Fällen in Läden akzeptiert werden. Um die besten Wechselkurse zu bekommen ist es ratsam, Reiseschecks mit hohem Nennwert mitzunehmen, da die Wechselgebühren per Scheck berechnet werden. Telegrafische Geldüberweisungen können über Western Union vorgenommen werden.
Die thailändischen Zollbehörden verbieten Ex- und Importe von pornographischen Produkten, Drogen und Waffen. Antiquitäten können unter Umständen mit einer Express-Erlaubnis (die über Antiquitätenhändlern bezogen werden kann) exportiert werden. Besucher sollen das Land nicht mit mehr als 50.000 Baht in Bar verlassen, ohne dafür eine Genehmigung zu haben.
Jeder, der in Thailand einreist, must ein Zolldokument ausfüllen. Pro Person ist es erlaubt folgende Produkte zollfrei einzuführen: ein Liter Alkohol, 200 Zigaretten, fünf Filmrollen und eine Videokamera.

In Thailand grüsst man sich mit dem wai. Hierfür werden die beiden Handflächen unterhalb der Nase in gebetsähnlicher Form aufeinander gepresst. Jüngere Thailänder wai erst den Älteren, bevor diese den wai akzeptieren bzw. in gleicher Weise zurückgeben. Westliches Händeschütteln ist jedoch in der Geschäftswelt und der jüngeren Generation eher gebräuchlich.
In Thailand ist es wichtig, auf den Gebrauch der Füsse zu achten. Hier werden die Füsse als niedrigster (und deshalb unreinster) Teil des Körpers betrachtet. Wenn Sie religiöse Stätte besuchen, dann berühren Sie Buddha Statuen nicht mit ihren Füssen und nutzen Sie diese auch nicht um auf Dinge zu zeigen und zu deuten. Dieser Hinweis trifft auch auf Situationen ausserhalb der Tempel zu.
Im Gegensatz zu den Füssen ist der Kopf der heiligste Teil des Körpers. Thailänder mögen es nicht, am Kopf berührt zu werden (sogar Jüngere), vor allem von Leuten, die sie nur flüchtig kennen.
Wenn Sie einen Tempel oder Chedi aufsuchen, ist es ratsam ihre Schulter und Beine zu bedecken. Viele grössere Tempel verleihen Fischerhosen und Hemden. Falls dieser Service nicht vorhanden ist und Sie das Gefühl haben nicht passend gekleidet zu sein, dann ist es das Beste, den Tempel nicht zu betreten. Schuhe sollten ebenfalls ausgezogen werden bevor man einen Tempel oder ein thailändisches Heim betritt. Mehrere Schuhe, die vor der Tür stehen sind guter Hinweis dafür, dass man einen Bereich betritt in dem das Tragen von Schuhen nicht erwünscht ist.

Die Bergvölker in eher touristischen Dörfern sind daran gewöhnt Touristen mit ihren Fotoapparaten zu treffen. Trotzdem sollten sie um Erlaubnis fragen, bevor Sie ein Foto von jemanden machen. Einige Leute werden Sie möglicherweise um eine kleine finanzielle Gegenleistung bitten, was Sie ihnen nicht verweigern sollten.
Buddhistische Mönche folgen einem anderen Satz von Regeln als die buddhistische Arbeiterklasse. In Bussen überlassen die Einheimischen den Mönchen die Sitze im beliebten hinteren Teil. Und Frauen sollten stets vermeiden, Mönche zu berühren. Ein Mönch der versehentlich ein Frau berührt (bzw. von ihr berührt wird), muss einen langen Reinigungsritus vollziehen.

Restaurantetikette
Viele Gerichte in Nordthailand werden mit klebrigem Reis serviert, der zu kleinen Bällchen zusammengerollt und mit Fleisch- oder Fischstreifen gegessen wird. Es ist normal, diesen Klebereis mit den Fingern zu essen, wobei man nicht die Stirn runzeln wird, wenn Sie ihn mit Gabel und Löffel essen. Esstäbchen sind nicht so gängig, wie Besucher vielleicht erwarten mögen – ausser in Nudelläden. In chinesischen Restaurants, wie denjenigen in Doi Mae Salong, zählen Esstäbchen allerdings zur Grundausstattung.
In einigen Aspekten hat die Küche Nordthailands mehr mit der laotischen und der burmesischen Esskultur gemeinsam als mit derjenigen Südthailands. Örtliche Currygerichte beinhalten oft grüne, wohlriechende, vor Ort angebaute Gewürzkräuter.
Wenn eine Gruppe miteinander isst, dann bezahlt die Person mit dem höchsten Status (sei es wegen dem Alter oder dem Rang). Falls eine Person zu dem Essen eingeladen hat, dann wird sie auch die Rechnung übernehmen. Trinkgeld ist in thailändischen Kreisen eher unüblich, wobei Gäste oftmals nach Erhalt des Wechselgeldes einen kleinen Teil davon auf dem Tisch lassen. Bedienstete an Urlaubsorten, die vor allem mit westlichen Touristen zu tun haben, erwarten mittlerweile vermehrt Trinkgeld von ihren Gästen.

Da die Regelungen für den Erhalt eines thailändisches Visums sich manchmal ändern können, ist es ratsam, die nächstgelegene thailändische Botschat bzw. ein Konsulat aufzusuchen, um sich bezüglich neuester Visumvoraussetzungen zu informieren.
Die Passträger der meisten westlichen Länder können problemlos bei Einreise ein 30-Tage-Visum erhalten und müssen sich nicht vorab um ein Visum kümmern. Ein 60-Tage-Touristenvisum kann aber im Voraus in der nächstgelegenen thailändischen Botschaft/Konsulat erworben werden. Einige Reisende haben ein vorab erhaltenes 90-Tage Non-Immigrant Visum, wobei diese nur mittels thailändischer Organisationen und Arbeitgebern erhältlich sind.
Wenn Sie in Thailand ankommen, dann erhält Ihr Reisepass einen Stempel um aufzuzeigen, wann ihr Visum ausläuft. Reisepässe müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens für weitere sechs Monate gültig sein.
Von Chiang Mai aus ist es relativ einfach, um die Grenze bei Mae Sai nach Myanmar (Burma) hin und zurück zu überqueren, was Touristen die Möglichkeit gibt, weitere 30 Tage in Thailand zu bleiben. Touristen wird es jedoch nicht gestattet mehr als 90 Tage innerhalb von sechs Monaten im Land zu bleiben.
Das Büro der Tourism Authority of Thailand (TAT) in Chiang Rai liegt im nördlichen Teil der Stadt, neben dem Wat Phra Singh an der Singhakai Road. Die Angestellten dort können ihnen helfen, Reisepläne zu machen und Sie mit kostenlosen Karten ausstatten.
Tel: +66 53 744 674;
Webseite: www.tourismthailand.org.































