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Chiang Mai Übersicht

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Viele Besucher bleiben länger als geplant in Chiang Mai, aus folgenden Gründen: Qualitativ hochwertige und preisgünstige Unterkünfte, kulinarische Vielfalt, Shoppingmöglichkeiten sowie die internationale Atmosphäre und freundliche Menschen. Aufgrund der steigenden Zahl an kulturellen und spirituellen Angeboten ist mittlerweile aus Chiang Mai mehr geworden als nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Touristenpfad.


Chiang Mai ist mit einer Fläche von 20.000 m2 die zweitgrößte Stadt Thailands. Mit seiner Einwohnerzahl von etwa 300000 kommt es aber an Bangkok nicht heran.  

Es liegt etwa 800 km nördlich von Bangkok auf einem Bergplateau, 310 m über dem Meeresspiegel. Der Ping, ein wichtiger Nebenfluss des Chao Prayas fließt durch die Stadt. Chiang Mai ist auch die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai, die etwa 800000 Einwohner hat.  

In der ganzen Provinz gibt es über 300 alte Tempel, darunter die ältesten des ganzen Landes. Trotz seiner Fülle und Reichtum an Geschichte und mystischen Merkmalen, hat sich Chiang Mai zu einer modernen, kosmopolitischen Stadt mit freundlichen Menschen und überschaubarer Größe entwickelt. Seine zentrale Lage hat es zur Basis für Reisen in den Norden Thailands gemacht.

Sie erreichen Chiang Mai sowohl mit dem Flugzeug, der Bahn als auch dem Bus. Sollten Sie nur wenig Zeit in Thailand zur Verfügung haben, empfiehlt sich der nur einstündige Flug von Bangkok.  

Besonders Trekking-Urlauber und Freunde des River-Raftings schätzen Chiang Mai. Es ist aber auch für seine fantastischen Einkaufsmöglichkeiten sowie die tollen Handwerksarbeiten und Holzmöbel bekannt. Die in Tälern und auf Hügeln versteckten eleganten Hotels bieten romantische Atmosphäre. Wie im ganzen Land, erwarten Sie auch hier kulinarische Leckerbissen.


Im Norden stehen die höchsten Berge Thailands. Der Mt. Inthanon, 106 km von Chiang Mai entfernt, ist mit 2565 Metern der höchste Punkt des Landes. In den kühlen Ebenen mit seiner fruchtbaren Erde gedeihen herrliche Früchte, Gemüse und Tabak.  

Es ist schwierig eine andere Stadt zu finden welche die verschiedenen Kulturerben besser reflektiert als Chiang Mai. Besuchen Sie die tollen Tempelanlagen, die Safranfarben glänzen und lauschen Sie den Gesängen der Mönche. Verschieden Bergstämme verkaufen ihre Waren auf den geschäftigen Märkten und in den umliegenden Dörfern. Eine Stadt der Gegensätze, den hier und da reiht sich ein uraltes, aufwendig verziertes Teakholzhaus auch an einen modernen Wolkenkratzer.

Die Altstadt – von den Resten der alten Stadtmauer umgeben - ist das Herz Chiang Mais. Nichts desto trotz ist Chiang Mai eine moderne Stadt mit wachsender Infrastruktur wie z.B. Einkaufszentren, internationalen Restaurants sowie Kondominiums. Einen Teil des Charmes der Stadt macht sicherlich auch ihr Kontrast aus.

Egal ob Sie einen kurzen oder langen Aufenthalt planen, die Freundlichkeit der Menschen und die Schönheit Chiang Mais werden auch Sie verzaubern.


Klima


Das Klima Chiang Mais als auch ganz Nordthailands ist etwas unterschiedlich im Vergleich zu Zentral- und Südthailand. Die kühlere Jahreszeit dauert von Ende Oktober bis Ende Februar. Die Durchschnittstemperatur beträgt 21°C tagsüber, die Nächte sind kühler. Im Dezember und Jänner ist es am kältesten, von Anfang März bis Ende Mai am heißesten (heißester Monat April) mit Durchschnittstemperaturen bis 30°C.  Die Regenzeit – mit dem stärksten Regenfäller normalerweise im September - beginnt üblicherweise Anfang Juni und dauert bis Ende Oktober. Zu dieser Jahreszeit beträgt die Durchschnittstemperatur 25°C.


Geschichte


Chiang Mais historische Stärke ist auf seine wichtige, strategische Lage nahe  eines südlichen Abschnittes der Seidenstraße zurückzuführen. Lange vor dem modernen Einfluss fremder Besucher war die Stadt ein wichtiges Zentrum für handgearbeitete Waren, Schirme, Schmuck (teilweise Silber) und Holzschnitzereien. 


Seine Existenz hat Chiang Mai eigentlich dem Ping Fluss zu verdanken, der die Handelsroute zwischen den Bergen und dem Tal herstellte. Daraus wurde ein Handelskanal von China und Burma bis zum Golf von Siam. Das fruchtbare Tal, das vielen Menschen Nahrung bietet, wurde während der feudalen Herrschaft im Königreich Lanna (Königreich der Millionen Reisfelder)zur Basis politischer Macht. 


Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass dieses Gebiet schon vor über zweitausend Jahren von Menschen besiedelt war. Die Stadt Chiang Mai wurde im Jahr 1296 von König Mengrai als Hauptstadt des ersten unabhängigen Thai-Staates gegründet. Es wurde zum kulturellen und religiösen Zentrum der Nord-Thais, die aus dem Süden Chinas eingewandert waren und auch während der immer wiederkehrenden Angriffe der Burmesen blieben. Letztendlich wurde Chiang Mai 1556 eingenommen und so lange besetzt, bis König Taksin die Burmesen 1775 bis hinter ihre jetzigen Grenzen vertrieb. Der Burmesische Einfluss auf Religion, Architektur, Sprache, Kultur und das Essen ist noch immer unverkennbar.


Im späten 18. und Anfang des 19.Jahrhunderts stand die Hauptstadt Chiang Mai unter der “leichten” Kontrolle von Prinzessin Chao, bis die Kontrolle zum König von Siam nach Bangkok verlegt wurde. 1874 sandte König Chulalongkorn (Rama V), der über das Eindringen der Briten (hatten als Besatzer Burmas Interesse an Teakholz) besorgt war, eine Kommission nach Chiang Mai um die Macht der lokalen Prinzessin weiter zu verringern und die Kontrolle des Königreiches wieder nach Bangkok zu bringen. 1939 wurde die Stadt zum administrativen Zentrum Nordthailands und wurde voll ins Königreich integriert. 1996 feierte die Stadt ihr 700-jähriges Bestehen.



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