Singapur ist eine vibrierende Metropole in der 3 Millionen Chinesen, Malaysier, Inder und Europäer Seite and Seite leben und arbeiten. Dieses farbenfrohe Multi- Kulti, gewürzt mit westlichen Einflüssen, ergibt eine wunderbare Mischung. Die Einzigartigkeit jeder Kultur wird hier auf ihre ganz spezielle Art und Weise gefeiert. Jeder Bewohner, egal welcher ethnischer Abstammung, bezeichnet sich als Bürger Singapurs.
Der gute erste Eindruck von Singapur bleibt einem erhalten. Bei der Ankunft erwartet Sie eine blitzblanke, saubere Atmosphäre von Weltklasse. 10 Minuten nach der Landung wird einem bewusst, dass alles wie neu aussieht. Der wahre Charakter der Stadt ist allerdings ein wenig durch die gigantischen Einkaufszentren, Wolkenkratzer, Weltrekord verdächtige Springbrunnen und zahlreiche Vergnügungsparks, verloren gegangen. Diese Seite Singapurs ist den meisten bekannt: Ein Einkaufsparadies, ein angenehmer Ort für eine Geschäftsreise und ein „sicheres“ Reiseziel für Besucher die zum ersten Mal nach Asien kommen.
In Wahrheit liegt der echte Zauber Singapurs in den kleinen Gassen von Chinatown, die voller bunter kleiner Läden sind und in den Weihrauch geschwängerten Tempeln und lauten Straßenopern von Little India. Das gesamte Gebiet ist ein farbenfrohes, lebendiges Gebräu voller Aktivitäten. Genauso faszinierend sind die prächtig geschmückten indischen Tempel und Moscheen, so wie die Textilgeschäfte an der Arab Street. Die alten Kolonialbauten versprühen einen Charme, der den Neubauten fehlt. Jedes historische Viertel hat seine eigene Geschichte und wartet darauf von Ihnen bei einem Spaziergang durch die Hintergassen entdeckt zu werden. Eine andere Art Singapur kennen zulernen ist durch sein kulinarische Seite. Die asiatische Leidenschaft für das Essen findet hier in den zahlreichen Restaurants in fast jeder Straße seinen Ausdruck. Der ausländische Einfluss von sowohl Touristen als auch der stetig wachsenden Einwandererzahl führt zu einer steigenden Zahl internationaler Lokalitäten. Moderne Europäische und Arabische Küche, und ein Mix aus diesen, sind nun alle vertreten. Das hochtechnologische, benutzerfreundliche Massentransportsystem (MRT) ist einfach, sicher und bequem.
 Singapur verfügt über eine erstaunliche Mischung von alten ethnischen Bezirken, modernen Bürogebäuden und Einkaufszentren. Es gibt über 70 Hotels von Weltklasse, 18 Golfplätze und eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Von klassischen Symphonien, über Chinesische Opern, Jazz, Ballet, Rock, bis hin zu den neusten Hollywoodstreifen bietet Singapur ein fast unendliches Ausmaß an Unterhaltung. Sportbegeisterte kommen genauso auf Ihre Kosten.
Klima
Singapur liegt nur 1 Grad nördlich des Äquators und hat somit ein durchgängig warmes, tropisches Klima. Die Tagesdurchschnittstemperatur beträgt 26.7°C. Die Luftfeuchtigkeit überschreitet oft die 90% Marke, besonders in der Nacht oder am frühen Morgen vor Sonnenaufgang. Durch den nordöstlichen Monsoon regnet es von November bis Januar viel. Der meiste Regen fällt in kurzen aber heftigen Schauern. Februar ist der sonnigste Monat, dafür ist Dezember der feuchteste. Juli und August sind die heißesten Monate.
Geschichte
Singapur wird das erste Mal im 3. Jahrhundert in chinesischen Analen erwähnt und als „Pu-luo.chung“, als Insel am Ende der Halbinsel bezeichnet. Im 7. Jahrhundert wurde auf der Insel Sumatra ein malaysisch-buddhistisches Reich gegründet.
 Damals trug Singapur den Namen Temasak (Seestadt) und war eine blühende Handelsstation des Reichs. Es wird erzählt, dass Dang Nila Utama, ein Mitglied der königlichen Familie, im 13. Jahrhundert nach einem neuen Platz zum Bau einer Stadt suchte. Als er am Sandstrand der Insel ankam, verwechselte er einen herumstreunenden Tiger mit einem Löwen. Diese Begegnung hielt er für ein gutes Omen und er beschloss eine neue Stadt zu bauen und ihr den Namen Singapura zu geben, was auf Sanskrit Löwenstadt bedeutet. Hiermit hatte Singapur seinen Namen.
 Singapur blieb ein verschlafenes Fischerdorf im Besitz des Sultans, bis zu einem ereignisvollen Tag im Januar 1819. Sir Stamford Raffles, ein Abgesandter der Ostindischen Handelsgesellschaft, war in der Straße von Malacca auf der Suche nach einem kleinen Handelsposten um der holländischen Konkurrenz entgegenzuwirken. Das kleine Fischerdorf war der ideale Ort, da es genau am Scheideweg von Osten und Westen lag. Er unterzeichnete ein Abkommen mit dem Sultan von Johor, der ihm erlaubte, einen kleinen Handelsposten auf der Insel einzurichten und diesen als Freihafen auszurufen. Dies ist der politische Hintergrund mit dem Sir Stamford Raffles Singapur als Handelsposten gründete. Der Freihandel zog viele Händler aus ganz Asien sowie den U.S.A und dem Nahen Osten an.
Die Haupthandelswaren waren Tee und Seide aus China, Holz aus Malaysia und Gewürze aus Indonesien. Die Kolonie importierte auch Opium und Textilien aus Indien und Waren aus Großbritannien. Bis zum Jahre 1824, nur fünf Jahre nach der Gründung des modernen Singapurs, stieg die Zahl der Einwohner von 150 auf 10.000.
 Im 2. Weltkrieg kamen 1942 die Schrecken des Krieges mit der Invasion Nord-Malaysias durch die Japaner und ihren Marsch auf Singapur. Die britische Regierung kapitulierte am 8. Februar 1942. Unter japanischer Herrschaft wurde Singapur in Syonan (Licht des Südens) umbenannt und die Wirtschaft ging den Bach runter.
Nach dem Krieg wurde Singapur eine Kronkolonie. Jedoch wurden im Jahre 1959 freie Wahlen gehalten und eine eigene Regierung und Verfassung eingerichtet. Singapur vereinigte sich mit Malaysia im September 1963, aber Differenzen zwischen den beiden Ländern führten bald zu einer erneuten Trennung. Singapur wurde am 9. August 1965 eine unabhängige Nation. Seitdem genießt man dort nach Japan den höchsten Lebensstandard Asiens.
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