
Puerto Rico ist die Dachbezeichnung für mehrere Inseln der Großen Antillen, deren größte Insel treffender Weise Puerto Rico gennant wird. Zu den weiteren wichtigen Inseln zählen Mona, Vieques, und Culebra. Dieser in der Karibik gelegene, US-Bundesstaat war schon seit hunderten Jahren ein wichtiges Handels- und Frachtzentrum. Viele Außeneiter ließen sich hier nieder und haben die Kultur durchsetzt, wodurch die Kultur Puerto Ricos heute eine Mischung vieler Volkszugehörigkeiten und Einflüsse ist.

Als – besonders bei Amerikanern die in ein karibisches Paradies entfliehen möchten - sehr beliebte Urlaubsdestination überrascht es nicht, dass das Angebot an Unterkünften sehr umfangreich ist und zum Großteil Luxushotels umfasst. Hier sind alle großen Hotelketten vertreten und begeistern die Gäste mit ihrem exzellenten Service.

San Juan, die Hauptstadt, bietet eine riesige Auswahl an Hotels, besonders die großen Namen wie Holiday Inn, Caribe Hilton und das San Juan Marriott Resort and Stellaris Casino sind hier zu finden. In den kleineren Hotels ist der Service persönlicher und typisch für Puerto Rico. Die größeren Hotelanlagen mit ihren Restaurants, Swimmingpools und Fitnessclubs kann man schon eher als Ressorts bezeichnen. Aber auch für Budget-Reisende gibt es hier die richtigen Hotels. Trotz der hohen Hoteldichte in San Juan kann es zu gewissen Terminen schon mal zu Zimmerengpässen kommen – buchen Sie daher rechtzeitig!

Natürlich ist es kein Wunder, dass Puerto Rico so ein beliebtes Urlaubsziel ist. Das tropische Klima ermöglicht das ganze Jahr über ausgezeichnetes Wetter. Auch auf den einzelnen Inseln herrschen kaum Temperaturunterschiede, Jahreszeiten sind auch kaum wahrnehmbar.

Aufgrund der Berge kann es im Hinterland zu unterschiedlicheren Wetterbedingungen als an der Küste kommen. Der über die Hügel an der Westküste kommende Regen und sowie die hohen Berge haben die Insel sehr fruchtbar gemacht. Die Südküste ist wasserärmer; es regnet auch kaum. Der flache Küstengürtel im Norden ist auch recht fruchtbar.

Die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr zwischen 20°C und 30°C, wobei es in den Bergen und nachts kühler ist. Die Inseln werden auch von Zeit zu Zeit von Hurrikans und Trockenperioden heimgesucht.

Man weiß eigentlich wenig über die Geschichte Puerto Ricos in der Zeit vor Christoph Columbus. Eingeborene Siedler ließen sich auf der Insel nieder – die ältesten menschlichen Überreste die hier gefunden wurden stammen aus der Zeit 2.000 v. Chr. Verschiedene Stämme ließen sich hier über die Jahrtausende nieder, dazu zählten die Igneri, Caribs und Tainos. Die Tainos waren bis zur Ankunft der Spanier präsent.

1943 landete Christopher Columbus auf seiner zweiten Reise zu den Antillen auf der Insel. Die Insel nannte sich Puerto Rico, was soviel wie reicher Hafen bedeutet, später wurde sie von den Spaniern regiert. Die Spanischen Kolonialherren ließen die Tainos für sich arbeiten und brachten noch zusätzlich Arbeitssklaven aus Afrika auf die Insel. Die von den Kolonialisten und Sklaven eingeschleppten Krankheiten ließen die einheimische Bevölkerung aussterben. Die Spanier machten darauf hin die Insel zu einem wichtigen Hafen sowie einem wichtigen strategischen Außenhandelsposten in der Karibik.

Während sich die Spanier mehr und mehr aufs Festland konzentrierten, wurden auf der Insel zahlreiche Befestigungsanlagen errichtet um diese gegen Europäische Eroberer zu schützen. Dazu zählen La Fortaleza, El Castillo San Felipe del Morro und das Fort El Castillo de San Cristóbal.

Gegen Ende des 19.Jahrhunderts waren Puerto Rico und Kuba die einzigen verbliebenen Spanischen Kolonien in Süd- und Zentralamerika die noch nicht ihre Unabhängigkeit erlangt hatten. Das änderte sich 1897, als die autonome Regierung an die Macht kam. Der Präsident dieser Regierung wurde von den Spaniern bestellt die sich die Macht vorbehielten, gegen gesetzliche Bestimmungen Einspruch zu erheben mit denen sie nicht einverstanden waren.

1898 wurden alle Anstrengungen Richtung Unabhängigkeit zerstört, als die Insel mit dem Beginn des Spanisch Amerikanischen Krieges unter Amerikanische Kontrolle kam. 1917 erhielten die Puerto Ricaner die Amerikanische Staatsbürgerschaft. Erst ab 1947 durften die Puerto Ricaner ihren eigenen Präsidenten wählen. Zur gleichen Zeit etwa emigrierten viele Puerto Ricaner auf der Suche nach einem höheren Lebensstandard nach Kontinentalahmerika. 1952 wurde die selbst entworfene Verfassung veröffentlicht, die Puerto Rico den Status eines US-Bundesstaates verleiht.































