Panama Übersicht
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Während Panama besonders wegen des Kanals bekannt ist, zählt das Land zu den unerforschten Ländern Amerikas. Die kaum entwickelte und gut erhaltene Natur ist eine der besten Zentralamerikas. Hier erwarten Sie preisgünstige und von Touristen kaum besuchte Orte. Oft vom Nachbarland Costa Rica überschattet hat Panama tolle Schnorchelmöglichkeiten und Tiefseefischen sowie Birdwatching anzubieten. Wenn Sie sich gerne im Freien aufhalten und einer der ersten sein wollen, die dieses Öko-Tourismus freundliche Land erkunden, dann ist Panama perfekt für Sie.
Die meisten Besucher kommen über den Hauptflughafen, gleich außerhalb der Hauptstadt Panama City, ins Land. Aufgrund seiner vielfältigen natürlichen Umgebung liegt es an Ihnen wo Sie beginnen. Das Land bietet unzählige Kilometer toller Küste mit unberührten Sandstränden. Das klare und warme Meer lädt zum Tauchen, Schnorcheln, Fischen und Kajaken ein. Nicht viele Länder können sich rühmen, die Karibik und den Pazifik nur zwei Stunden von einander entfernt zu haben.

Aber Sand und Meer sind nicht das einzige was Panama zu bieten hat. Wunderschöne Hochländer, voll von Vulkanen, Flüsse, Wasserfälle, Kaffeeplantagen und ruhige Dörfer laden zu einem Besuch ein. Das angenehm kühle Bergwetter ist wie im Garten Eden, egal wie heiß es im Tiefland ist. Wandern Sie zwischen schlummernden Vulkanen, Kajaken Sie in den schönsten Gewässern Zentralamerikas und genießen Sie eine Tasse Panama Kaffee von Boquete. Panama ist ein Paradies für Abenteurer. Für die wirklich Hartgesottenen bietet sich die Erkundung der Darien Gap an, einem der wildesten Plätze auf Erden. Ihr Führer zeigt Ihnen die wunderschöne Naturlandschaft mit ihren Tieren und Vögeln, die nur wenige Menschen zu sehen bekommen.
Zahlreiche Unterkunftsarten, vom Gästehaus bis zum luxuriösen Top-Hotel finden sich hier. Egal ob Sie alleine, mit Familie oder geschäftlich anreisen, in Panama finden Sie garantiert das Passende Hotel für Sie.
Aufgrund der Vielzahl an frischen Speisen und Meeresfrüchten finden Sie im ganzen Land ausgezeichnete Speisemöglichkeiten vor. Wegen des Nachtlebens und der Kultur kommen kaum Besucher nach Panama. Hauptanziehungspunkt für Reisende ist die wunderschöne Natur sowie die zahlreichen Outdoor-Aktivitäten die dieses Land zum Paradies für Urlauber machen.

Panama genießt zwei Jahreszeiten: trocken und regnerisch. Die Trockenzeit dauert von Jänner bis Mitte April, die Regenzeit von Mai bis Dezember. Unabhängig von der Jahreszeit ist das Wetter das ganze Jahr über angenehm, mit Jahresdurchschnittstemperaturen von 27°C. Die Trockenzeit bringt erfrischende Winde, die für Abkühlung sorgen und sogar in der Regenzeit scheint die Sonne mindestens einmal pro Tag.
Auch die lokale Geografie spielt im regionalen Wetter Panamas eine große Rolle. An der Karibikseite sind die Niederschläge stärker als an der Pazifikseite, wo mehr Menschen leben. Auch die Höhe ist Temperatur bestimmend. Die tiefer liegenden Gebiete erfahren ganzjährig heiße Temperaturen mit durchschnittlich 32°C unter Tags, die aber nachts auf 22°C abkühlen. In den Bergen ist es mit Tagestemperaturen zwischen 10-18°C um einiges kühler, was diese Regionen zu den angenehmsten im ganzen Land machen. Bringen Sie ausreichend leichte Kleidung mit sich. Sollten Sie in die Berge aufbrechen, wird wärmere Kleidung empfohlen. Besonders während der Regenzeit sollten Sie nicht auf Regenschutz vergessen.

Vor der Ankunft der Spanier im 16.Jahrhundert war Panama tausende Jahre lang von den Cocle und Cuevas Kulturen besiedelt. Leider wurden diese Eingeborenen durch Krankheiten und Kriege sehr stark dezimiert. Nach vielen Erkundungen gründeten die Spanier 1510 ihre erste ständige Siedlung an der Karibikküste und nannten Sie Nombre de Dios. Die Spanier nutzten die Pazifikküste für ihre Invasion Perus, wo sie Unmengen an Inka-Gold stahlen. Als sie die Beute über Land vom Pazifikhafen nach Nombre de Dios verbrachten, bekamen Piraten Wind davon und attackierten die Konvois. Im 18.jahrundert war die Karibik ein gefährliches und von Piraten verseuchtes Gewässer geworden. Die Spanier ließen daher Panama aus und segelten direkt von Peru – übers Kap Horn – nach Europa.
Der Spanische Einfluss zog sich um den gesamten Erdball. Panama wurde eine Provinz Kolumbiens, als dieses 1821 die Unabhängigkeit erlangte. Panamas unabhängige Zukunft begann sich 1846 zu entwickeln, als Kolumbien den USA erlaubten, die Eisenbahn quer durchs Land zu bauen, was diese mit militärischer Macht zu verhindern versuchten. Dies war der Grundstein der Idee für den Panamakanal, die schon im 16.Jahrhundert entstanden war. Als erste versuchten die Franzosen 1880 einen Kanal zu bauen, was aber misslang und 22.000 Arbeitern den Tod durch Malaria und Gelbfieber kostete. Das Unternehmen endete im Bankrott.

Die Franzosen verkauften die Baurechte – trotz heftigen Widerstands der Kolumbianischen Regierung - an die USA. Als die wirtschaftlichen und strategischen Interessen der USA mit denen der Panamesischen Revolutionäre zusammentrafen, fand ein Putsch statt. Mit kräftiger Unterstützung der USA rief die Revolutions-Junta die Unabhängigkeit Panamas am 3.November 1903 aus.
Die Panama-Kanalzone wurde 1914 fertig gestellt und wurde Amerikanisches Protektorat. Das Land blieb bis 1939 unter Amerikanischen Schutz, als die USA die Kontrolle an die Lokalregierung abtraten. Panama war bis zum Militärputsch 1968 relativ stabil, als General Herrera die Macht übernahm. Er blieb bis zu seinem tödlichen Flugzeugabsturz 1981 im Amt. Danach wurde das Land von General Noriega regiert, der aufgrund seiner Involvierung in den Drogenhandel die Aufmerksamkeit der USA auf sich zog. Die Amerikaner versuchten mit den üblichen diplomatischen Mitteln demokratische Wahlen zu unterstützen, was aber aufgrund Noriegas schwierig war. 1989 besetzte Präsident Bush Panama, übernahm die Kontrolle und inhaftierte Noriega.
Der wichtigste Moment in Panamas jüngster Geschichte war 1999, als die USA den Panamakanal an Panama zurück gaben. Die Übergabe wurde von der ersten weiblichen Präsidentin, Elisa Rodriquez, überwacht. So entwickelte sich Panama im 21.Jahrhundert zur strategischen Brücke zwischen Nord- und Südamerika, der Karibik und des Pazifik sowie zum kommenden Touristen-Hotspot der Zukunft.































