Es gibt einige Gebäude und Orte die bei keiner Tour fehlen sollten. Das bekannteste Wahrzeichen ist die Große Moschee und die Al Jalali und Al Mirani Forts. Die Forts aus der Zeit der Portugiesenherrschaft sind nicht öffentlich zugänglich, aber alleine ihr Anblick begeistert. Neben der tollen Architektur gibt es eine Reihe von Museen, sowie farbenfrohe Souks, wobei der Mutrah Souk der bedeutendste ist.

Al Jalali und Al Mirani Forts
Diese beiden Festungen thronen auf den Bergen hinter dem Hafen und sind meist das erste was einem bei einem Besuch der Stadt ins Auge fällt. Sie reichen in die Zeit der Herrschaft der Portugiesen zurück und wurden für verschiedene Funktionen benutzt. Im Moment sind es Militärstützpunkte und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Man darf sie allerdings fotografieren.

Die Große Moschee
Die Sultan Qaboos Großmoschee sollte man nicht verpassen. Sie ist die drittgrößte Moschee der Welt und Omans bedeutendstes religiöses Gebäude. Der Bau dauerte 9 Jahre und die Moschee wurde erst 2001 fertig gestellt. Im Inneren liegt der größte Persische Teppich der Welt. Als Nicht-Muslim braucht man eine Anmeldung. Frauen müssen Arme und Beine bedecken und einen Schleier tragen. Männer sollten lange Hosen und ein Hemd tragen.

Der Mutrah Souk
Kein Aufenthalt in Muscat ist ohne einen Besuch im berühmten Mutrah Souk komplett. Hier gibt es allerlei arabische Schätzte von einheimischen Spezialitäten über Weihrauch, Schmuck, antike Mitgiftschatullen bis zu Omani Kunsthandwerk und Tonwaren. Man kann sich hier leicht im Labyrinth von kleinen Gassen voller Marktständen verirren.
Das Muscat Gate Museum
Das Muscat Gate Museum liegt in der Saidiya Strasse und informiert über die Geschichte der Stadt. Das Tor war einst die Grenze der Stadt, als Muscat noch von einer Stadtmauer umgeben war. Nach der Ausstellung kann man die Aussicht von der Spitze des Tors genießen. Das Museum ist von Samstag bis Donnerstag geöffnet.
Das Oman-French Museum
Interessant für jeden der mehr über die Geschichte Omans wissen möchte. Das Museum informiert über die Beziehung zwischen Frankreich und Oman und gibt einen interessanten Rückblick in die Geschichte. Es liegt gleich neben dem Bayt Al-Zubair, in dem die Sozialgeschichte Omas veranschaulicht wird. In der Umgebung liegen eine Moschee und man hat eine herrliche Sicht auf den Hafen und die Forts. Für eine kleinen Betrag erhält man Zutritt zu beiden Museen.

Der Wachturm
Dieses eher kitschige Wahrzeichen wird von den Bewohnern Muscats geliebt, denn von der Spitze hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Der Wachturm sieht wie ein riesiger Weihrauchschwenker aus und liegt neben den Kalbuh und Riyam Parks. Die Besteigung ist der krönende Abschluss eines Parkbesuchs. Die Gegend ist besonders bei Familien beliebt und man kommt am besten zu einer kühleren Tageszeit.

Machen Sie einen Abendspaziergang am Meer im Corniche Distrikt und kehren Sie in einem der Strandcafes auf einen Halib (Milchtee) ein. Von hier kommt man einfach zum Mutrah Souk und kann sich mit Nüssen und Gewürzen eindecken. Falls man aus der Stadt raus will und einmal ein richtiges arabisches Abendteuer erleben möchte, nimmt man am besten an der Nachtsafari teil. Viele Hotels und Reisebüros organisieren Trips in die Wahaiba Wüste. Man fährt mit einem Geländewagen in die Wildnis und zeltet mitten in der Wüste. Die Sanddünen sind sehr beeindruckend und auch die Bergketten an denen man vorbeikommt haben es in sich.
Beobachten Sie Delphine vom Boot aus. Delphine leben im Golf und man sieht sogar Spinner Delphine in Rudeln durchs Wasser zischen. Im Dorf Tiwi kann man auch Wasserschildkröten beobachten. Die Grüne Schildkröte legt hier ihre Eier und Touristen können nachts an den Strand und die Eiablage beobachten.

In Bat, einer UNESCO Weltkulturstätte kann man Bienenhügel besichtigen. Diese Strukturen stehen dort seit 3500 v. Chr. und dahinter sieht man eine tolle Bergkulisse.































