Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Omans ist eine Perle im Mittleren Osten und zieht das ganze Jahr Besucher an, die den Zauber Arabiens entdecken wollen.
Die Stadt ist sehr großflächig und die Entfernungen zwischen den verschiedenen Hotels können beträchtlich sein. Da die Stadt aus drei Teilen besteht - Muscat, Matruh und Ruwi- sollte man sich als Besucher genau darüber informieren in welchem Teil man übernachten möchte. Jeder Teil hat eine große Auswahl an Hotels. An der Sultan Qaboos Highway, die Richtung Nordwesten zum Flughafen führt liegen auch etliche Hotels. An der Küstenstraße zwischen Qurum und Seb liegen auf einer´Länge von 50km viele große internationale Hotels und hier kann man sich an ausgezeichneten Stränden entspannen.

Unterkünfte sind meist in der mittleren oder gehobenen Preisklasse und kleinere billige Herbergen findet man fast nirgends. Die besten Hotels sind: Al-Bustan Palace Hotel, das luxuriöseste Hotel Omans und das Grand Hyatt Muscat, das einem arabischen Palast gleicht. Die Hotels sind in Punkt von Service und Sauberkeit auf höchstem Niveau.
Obwohl Oman nicht wirklich eine beliebtes Touristenziel ist, ist dort viel getan worden um Touristen anzuziehen und man macht Werbung über die Geschichte Omans und die natürliche Schönheit des Landes. Man kann in Oman einen sorgenfreien Urlaub verbringen und sich an diversen Attraktionen erfreuen, allerdings sollte man wissen, dass Oman eher etwas für betuchtere Reisende ist und billige Unterkünfte fast nicht zu finden sind. Die gute Seite ist, dass man deshalb im Oman nicht auf Touristenhorden trifft, die in anderen Regionen des Mittleren Ostens Gang und Gebe sind. Man kann in aller Ruhe die Stadt besichtigen, die noch nicht durch den Tourismus verändert ist.

Die erste Besiedlung in Muscat begann im 2. Jahrhundert, denn die Handelsroute für Weihrauch nach Griechenland und Rom führte hier vorbei.
Nachdem Vasco de Gama hier auf seinem Weg nach Indien vorbei gekommen war, kam es zur Invasion durch die Portugiesen im 16. Jahrhundert. Beweise für die Besetzung kann man noch heute in der Architektur der Stadt entdecken. Der Naturhafen der Stadt wurde zu einem geschäftigen Handelsplatz und zwei mittelalterliche Festungen und ein beeindruckender Palast wurden an der Küste gebaut.

1649 besiegte der Iman Sultan bin Saif die Portugiesen und erbeutete viele Kriegsschiffe. Das Reich des Imans erstreckte sich bald von Gwadar in Pakistan bis nach Zanzibar. Als der Iman 1679 starb kam es zu Aufständen die erst 50 Jahre später mit dem eintreffen der Perser endeten. Obwohl die Perser zu dieser Zeit ein Großmacht waren, wurden Sie von Admad bin Said besiegt und dieser wurde zum neuen Iman ausgerufen.
Die folgenden Jahre waren von Wohlstand gekennzeichnet, bis die Hauptstadt 1853 unter die Kontrolle Zanzibars gestellt wurde. Dies führte zu einer rückläufigen Entwicklung Omans. Mit dem Einmarsch der Briten kam es zur Einigung Omans. Nach dem sechsjährigen Dofar Krieg wurden die Briten vertrieben und der neue Herrscher Pinz Q Boos bin Said folgte einer autokratischen Politik mit dem Ziel er sozialen Entwicklung.
Die moderne Stadt besteht eigentlich aus drei Städten – Muscat, Matruh und Ruwi - die in den letzten 50 Jahren zur Metropole Muscat zusammengewachsen sind.

Von Mitte März bis Oktober besucht man Muscat besser nicht, außer man ist an extrem hohe Temperaturen und schwüles Wetter gewöhnt.Die Temperaturen liegen zwischen dieser Zeit zwischen 31 und 41°C und man bekommt leicht einen Sonnenbrand.

Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen Dezember und März, denn dann ist es etwas kühler. In Muscat fällt nur wenig Regen und die niedrigste Luftfeuchtigkeit ist zwischen April und Juni.































