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Nepal  
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Wenn Sie Shangri-La suchen, brauchen Sie nur nach Nepal zu kommen, einem Land der Superlativen und atemberaubender Landschaften. Dieses Himalaja Königreich ist Heimat der höchsten Bergkette der Welt und bietet unglaublich tolle Freizeitaktivitäten sowie bunte Kultur im Überfluss.

Die von der Zeit gezeichneten Wanderwege die sich von den weichen Tälern der Gangesebene nach oben winden und weiter tief ins Himalajagebirge führen sind die besten und umfangreichsten der Erde. Myriaden Tibetischer Mönchsdörfer finden sich an den öden Wegen, wo man einfache aber komfortable Unterkünfte für Trekker findet die wochenlang durch die Parks wie Annapurna Sanctuary und den Langtang Nationalpark wandern.

Trotzdem hat Nepal mehr als seine natürlichen Highlights zu bieten. Historische Städte wie das geheimnisvolle Katmandu und andere berühmte Stätten wie die Hypnotisierenden Augen der Swayambhunath Stupa und das tägliche Drama am Durbar Square. Innerhalb der ersten Minuten nach der Ankunft wird jeder Besucher sofort erkennen, warum dieses Königreich die Europäer so fasziniert.

Die besonderen Hinduistischen und Buddhistischen Kulturen koexistieren mit ideologischer Passion die man kaum sonst wo in der modernen Welt findet. Berauschender Weihrauch füllt die Luft der spärlich beleuchteten Hindu-Tempel an der Straße der Stupas im Tibetischen Stil.

Die meisten Nepal-Besucher kommen vorwiegend des Wanderns, einiger Extremsportarten oder Wildnis-Safaris. Nicht jeder kommt aber um den Everest zu besteigen. Der dampfende Tropendschungel im Tiefland grenzt an Indien und hat im Royal Chitwan Nationalpark eine beeindruckende Tierwelt zu bieten. In den Reise-Zentren wie Pokhara und Dharan Bazaar finden Sie Unterkünfte, Essen und Ausrüstung die man für die Reise benötigt. Der Thamel Bezirk in der Hauptstadt Katmandu ist sogar eine eigene Touristenstadt.

Nepal ist zwar ein armes Land, dafür reich an Landschaft und Kultur. Früher fast ausschließlich von Rucksacktouristen besucht, zieht es heute als Mittelklasseurlaubsziel mit besseren Hotels und Annehmlichkeiten ständig mehr Besucher an.

Geschichte
 

Nepals bunte Geschichte begann mit den Kiratis, einer Hindu-Gruppe die zu allererst im 7.Jhdt. v.Chr aus dem Osten ins Land kamen. Etwa zur gleichen Zeit wurde im benachbarten Lumbini der Buddhismus von Siddhartha Gautama ins Leben gerufen und die Koexistenz dieser beiden großartigen Religionen in Nepal begann. Als die Licchavis aus Nordindien den König von Kirati etwa 200 n.Chr. stürzten, nahmen der Hinduismus und das Kastensystem in dieser Region ihren Lauf. Sie führten auch das goldenen Zeitalter Nepals der Architektur und Kunst ein.

879 n.Chr. nahm die Herrschaft der Licchavi ein Ende und wurde durch die Thakuri Dynastie ersetzt, die eine lange Periode der Instabilität, bekannt als Dunkles Zeitalter, einleiteten. Mehrer Jahrhunderte später wurde auch dieser dunklen Ära durch einen weiteren Thakuri König namens Arideva, ein Ende gesetzt. Arideva gründete die Malla Dynastie und begann Nepals Zweite Renaissance der Nepalesischen Kultur. Im 15.Jahrhundert waren die Stadtstaaten Katmandu, Bhaktapur und Patan am Höhepunkt ihres Wohlstands und ihrer Stabilität.

Das moderne Nepal nahm seinen Anfang, als die tapferen und nicht zu stoppenden Gurkhas mit der Sha Dynastie aus Indien zusammentatenund das Katmandu Tal übernahmen. Sie bewiesen starken Widerstand und Shas regierten das Land bis zum blutigen Kot Massaker von 1846, als sie durch Rana ersetzt wurden. Dieser machthaberische Herrscher lebte in Saus und Braus während die Nation in Armut verfiel. Er schloss alle Grenzen zu den Nachbarländern, die aber mit Hilfe der Briten nach dem Zweiten Weltkrieg wieder geöffnet wurden. Politische Harmonie kehrte aber nicht ein.

Die Königliche Familie regierte das Land weiter bis zur Demokratischen Übergabe 1991. Da die Maoisten genug von dieser tyrannischen Regierung hatten, traten sie aus dem Parlament aus und erklärten den Bürgerkrieg. Das Massaker an der Königsfamilie 2001 durch Kronprinz Dipendra konnte die Monarchie nicht erschüttern. König Gyanendra ist seitdem im Zentrum des politischen Sturmes der die Nation heute noch einüllt. Friedensgespräche mit den Maoisten finden nach wie vor statt und für ausländische Besucher besteht kein Grund zur Sorge.

Klima
 

Aufgrund der weit reichenden Topografie des Landes variiert das Klima von einer Region zur anderen stark. In höher liegenden Gebieten sinken die Temperaturen und die Niederschläge nehmen zu. Das Tibetanische Hochplateau sieht kaum Temperaturen über dem Gefrierpunkt, im tropischen Tiefland aber genießt man fast das ganze Jahr über angenehme Temperaturen.

Das Wetter Nepals wird von vier Jahreszeiten bestimmt. Das beste Wetter mit warmen Temperaturen und wenig Regen herrscht im Frühling (März bis April) und Herbst (Oktober bis November). Das sind auch die Hauptsaisonen für Trekking-Touren in die Himalajas.

Von November bis März fällt das Thermometer nachts oft unter Null. Bergpässe sind zugeschneit, obwohl in Katmandu und Pokhara selbst kaum Schnee fällt. Die heißesten und feuchtesten Monate des Jahres sind Mai und Juni. Der Monsunregen von Mai bis September sorgt für schlammige Straßen in fast ganz Nepal.

Abhängig von der Jahreszeit sollten Sie entsprechende Kleidung mit sich bringen. Von Juni bis August ist leichte Kleidung angeraten. Zwischen Oktober und März wird ein Pulli oder Sweater für kühle Abende empfohlen. In den Bergen benötigen Sie natürlich spezielle Ausrüstung.


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