Willkommen in 
Namibia  
Namibia Reisetips

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf folgende Links:
 
Währung
 

Die Währung des Landes ist der Namibische Dollar (N$). Geldscheine gibt es zu 200, 100, 50, 20 und 10 N$. Münzen gibt es zu 5 und 1 N$, sowie zu 50, 10 und 5 Cents. Der Namibische Dollar ist an den Südafrikanischen Rand geknüpft, der als Währung in Namibia ebenfalls akzeptiert ist.

Geldwechsel
 

In den Banken kann man im ganzen Land Geld umwechseln. In den grösseren Städten gibt es zudem Wechselstuben. American Express, Diners Club, MasterCard und Visa werden grundsätzlich akzeptiert, wobei es ratsam ist, Bargeld mitzunehmen wenn man kleinere Städte besucht. An den Tankstellen werden gewöhnlich keine Kreditkarten angenommen. Reiseschecks können in Banken gewechselt werden. Um zusätzliche Gebühren zu vermeiden, sollten Sie Reiseschecks in US Dollar oder Südafrikanische Rand mitnehmen.

Öffnungszeiten der Banken
 

Die Banken haben Montags bis Freitags von 9.00 bis 15.30 Uhr und Samstags von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet.

Währungsbegrenzungen
 

Auf die Einfuhr von ausländischen Währungen gibt es keine Beschränkungen, sofern sie bei der Einreise deklariert werden. Der gleiche Betrag, der importiert wurde, kann auch wieder exportiert werden, vorausgesetzt die Ausreise findet innerhalb von zwölf Monaten nach der Einreise statt.

Zoll
 

Personen im Alter von mindestens 16 Jahren können folgende Waren zollfrei einführen: 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 2 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen, 50 ml Parfüm und Geschenke bis zu einem Wert von 50.000 N$. Für die Einfuhr von Jagdgewehren benötigt man eine Genehmigung, die man bei Ankunft vom Zoll erhalten kann. Pistolen und Revolver sind nicht gestattet.

Elektrizität
 

220 Volt AC, 50 Hz; Runde 3-Stift-Stecker, wie in Südafrika

Gesundheit
 

Von Personen, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, wird ein Gelbfieber-Impfzertifikat verlangt. Die Länder in den endemischen Gebieten in Afrika und Südafrika gelten bei den namibischen Behörden als infiziert. In einigen Teilen des Landes ist Typhus ein Problem und vor kurzer Zeit gab es zudem einen Polio-Ausbruch. Gegen diese beiden Krankheiten sollten Sie auf alle Fälle geimpft sein.

Malaria kommt zwischen November und Juni im Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwenga, Otjozondjupa und Omaheke, sowie in Kavango und den Caprivi-Gebieten während des ganzen Jahres vor. Die empfohlene Malaria-Medizin ist Mefloquine, Doxyczcline oder Atovaguone. Hepatitis A stellt ebenfalls eine Bedrohung dar und Hepatitis B ist äusserst endemisch. In Windhoek wurde 2006 ausserdem bei Hunden über ein erhöhtes Auftreten von Tollwut berichtet.

In den grossen Städten wird Wasser gewöhnlich mit Chlor angereichert. Obwohl es für den Verkehr als sicher gilt, trinken Besucher dennoch meist Wasser in abgefüllten Flaschen, um Magenprobleme zu vermeiden. Das Trinkwasser ausserhalb der Grosstädte kann unter Umständen verunreinigt sein. Milch wird pasteurisiert und Milchprodukte gelten für den Verzehr allgemein als sicher.

In den Grosstädten ist die medizinische Versorgung grundsätzlich sehr gut. In Windhoek, Otjiwarongo und Swakopmund gibt es auch private Krankenhäuser, die einen sehr guten Ruf haben. Bevor Sie nach Namibia reisen, sollten Sie eine Reisekrankenversicherung abschliessen, da die medizinische Versorgung sehr teuer werden kann.

Notruf: 922

Sicherheit
 

Allen Besuchern Namibias wird geraten, aufgrund der Sicherheitsrisiken nicht nach Kavango und den Caprivi-Gebieten im Nordosten des Landes zu reisen. Die Kämpfe zwischen Angola und UNITA haben sich bereits auf Namibia ausgeweitet. Die UNITA hat zahlreiche gewalttätige Aufmärsche organisiert und viele Landminen gelegt, was den Tod vieler Namibianer zur Folge hatte. Einige ausländische Touristen wurden von uniformierten Männern auf dem Trans-Caprivi-Highway zwischen Rundu und Katima Mulio angegriffen und getötet.

In allen anderen Regionen Namibia’s kommen Gewaltverbrechen gegenüber Touristen sehr selten vor. Bagatelldelikte treten jedoch zunehmend häufiger auf. Zu den gängigsten Delikten zählen Geldbörsendiebstähle, Taschenraub und Autodiebstahl. Man sollte den gesunden Menschenverstand gebrauchen und nicht Geld und sonstige Wertgegenstände zur Schau stellen. Dadurch kann man das Risiko verringern, Opfer eines Diebstahls zu werden.

Polizei: 922

Umgangsformen
 

Namibia ist ein grundsätzlich sehr tolerantes und entspanntes Land. In den städtischen Gebieten sind die Sitten ähnlich derer westlicher Länder, weshalb Sie die üblichen Gepflogenheiten folgen sollten wenn sie jemanden zum ersten Mal treffen bzw. wenn Sie von Einheimischen in ihr Haus eingeladen werden. Es ist angemessen, sich leger zu kleiden, es sei denn Sie wohnen einer formellen Veranstaltung bei. In ländlichen Gebieten sollten Sie stets den Rat des einheimischen Tourführers befolgen und jeder Person respektvoll gegenübertreten.

Steuer / Trinkgeld
 

In Restaurants wird ein Trinkgeld in Höhe von 10 Prozent erwartet, da die Servicegebühr nicht in der Rechnung enthalten ist. Falls die Gebühr bereits auf der Rechnung steht, können Sie zusätzlich noch ein Trinkgeld geben, wenn die Servicequalität dies rechtfertigt. In Hotels wird auf den Rechnungsbetrag eine Servicegebühr aufgeschlagen, wobei Sie dem Portier dennoch ein kleines Trinkgeld geben sollten. Am internationalen Flughafen von Hosea Kutako in Windhoek kann man zollfrei einkaufen.

Telefon
 

Der Ländercode für Namibia ist: +264. In Walvis Bay, Swakopmund und Windhoek gibt es Internetcafés.

Zeit
 

GMT +2

Visum
 

Besucher aus Grossbritannien, den Vereinigten Staaten, Europa und Australien benötigen einen Reisepass, der ab Einreisedatum noch mindestens sechs Monate gültig ist. Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen benötigen Touristen aus diesen Ländern kein Visum.


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