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Malta  
Malta Übersicht

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Malta ist ein Inselstaat im zentralen Mittelmeer mit drei bewohnten Inseln: Malta, Gozo und Comina. Aufgrund ihrer strategischen Bedeutung waren die Inseln in den letzten tausend Jahren schon immer bei verschiedenen Mächten und Herrschern begehrt.

Aufgrund der Nähe zu Italien, wurde die Sprache sowie das Essen stark beeinflusst. Die Araber, Ritter St. Johns und die Briten hinterließen sowohl konkrete als auch nicht konkrete Spuren ihrer Herrschaft. Die Malteser sind streng gläubige Katholiken; etwa 90% der Bevölkerung praktizieren ihre Religion hingebungsvoll.

Dei Maltesischen Inseln sind relativ flach, die meisten Städte liegen an der Küste. Valetta, die Hauptstadt, liegt an der Nordostküste Maltas und ist sowohl das geschäftliche, wirtschaftliche als auch politisches Zentrum des Landes. Im Landesinneren der Insel finden sich die alten Städte Medina und ihr Vorort Rabat, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Nordwestlich der Insel Malta liegt die Insel Gozo, die für ihrer mittelalterlichte Zitadelle in Victoria und die Neolithischen archäologischen Stätten in Xaghra bekannt ist. Zwischen Malta und Gozo liegt das bezaubernde Comina, ein Mekka für Wassersport-Enthusiasten.

Obwohl Malta in der Mitte des Mittelmeers liegt, gibt es extrem viele Flugverbindungen in alle wichtigen Europäischen Städte. Zwischen Malta, Sizilien und Salerno gibt es regelmäßige Fährverbindungen.

Die Hauptstadt Valetta ist eine wunderschöne Festungsstadt an der Küste, die von den Rittern St. Johns im 16.Jahrhundert errichtet wurde. Das moderne Valetta wurde ideal in die alten Stadtteile integriert, wo man alle notwendigen Serviceleistungen erhält. Die Malteser sind für ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bekannt. Was die Religion betrifft verstehen die Malteser aber keine Spaß und sich leicht zu beleidigen. Das Leben auf Malta geht sehr entspannt von statten, Erholung und Spaß sind den Maltesern enorm wichtig.

Qualitäts-Hotels finden Sie besonders in den größeren Städten und den Urlaubsorten. In den Bezirken St. Georges Bay und St. Julians gibt es tolle Luxushotels, aber auch im Urlaubsort Bugibba findet man ausgezeichnete Unterkünfte. Auf Gozo findet man hervorragende Hotels vor allem in Mgarr, Sannat und San Lawrenz. Auch auf Comina beginnt der Tourismus einzuziehen.

Klima
 

Malta genießt ein typisches Mittelmeerklima. Aufgrund der nicht vorhandenen Berge ist das Wetter auf allen Inseln gleich.

Die Sommer auf Malta können extrem heiß sein, besonders wenn die heißen Winde aus Afrika heiße Luft an die Küste blasen. Trotzdem ist der Sommer die beliebteste Reisezeit für Touristen, da es kaum regnet, der Himmel immer wolkenlos und blau ist und das Meer eine angenehme Temperatur hat. Aufgrund der Hitze und Trockenheit sollten Sie sich – besondes mittags – im Schatten aufhalten und ausreichend trinken, um keinen Sonnenstich – verbunden mit Austrocknung – zu erleiden.

Im Spätfrühling sowie zu Herbstbeginn sind die Temperaturen am angenehmsten. Tagsüber ist es warm und nachts angenehm kühl; das Meer ist plauwarm. Die Wintertemperaturen auf Malta sind sehr mild, der Himmel oft bewölkt. Zwischen November und März kann es zu Regenschauern kommen.

Geschichte
 

Aufgrund seiner Lage inmitten des Mittelmeers, zwischen Südeuropa, Nordafrika und dem Mittleren Osten hatte Malta schon immer eine besonders wichtige strategische Bedeutung, was in der Vergangenheit immer wieder zu Kriegen und Streitigkeiten zwischen den Großmächten führte.

Malta kann auf eine der ältesten Zivilisationen in der Mittelmeerregion verweisen was Ruinen aus der Neolithischen Zeit beweisen. Das alte Malta war ein Zentrum des Seehandels und hatte wichtigen Einfluss auf die Nachbarländer, sowohl auf die Inselstaaten als auch auf jene auf dem Festland.

Es ist daher nicht überraschend, dass die Inseln von den Phöniziern, Karthagern und Griechen besetzt waren. Als die Römer die Macht übernahmen begann eine Zeit längerer Stabilität und während dieser Zeit besuchte auch der Heilige Paulus die Inseln und brachte das Christentum ins Land.

Nach dem Ende der Römischen Herrschaft, die ein architektonische Erbe hinterließen, wurde Malta vom 4. bis ins 9.Jahrhundert von den Byzantinern regiert. Es folgten die Araber, die Spuren in der Sprache hinterließen, die Latein und Arabisch beeinflusst ist. Im Jahr 1091 übernahmen die Normannen die Vorherrschaft und die Inseln blieben unter Christlicher Kontrolle. Ein lokaler Adelsstand entstand.

Besonders bedeutend für Malta war das Jahr 1530, als die Spanier die Verwaltung der Inseln an den Ritterorden St. John übergaben, der nach Attacken der Osmanischen Türken zum Verlassen der nahe gelegenen Insel Rhodos gezwungen wurde. Die Türken belagerten Malta 1565 und wurden von den Rittern in einer der beeindruckendsten Schlachten der Geschichte vertrieben. Die Ritter errichteten viele Festungen auf den Inseln von denen noch heute viele in Takt sind.

1800 übernahmen die Briten die Kontrolle über Malta, als Napoleon die Ritter zu Herrschern der Inseln bestimmte. Während des Zweiten Weltkriegs versuchten die Deutschen und Italiener Malta einzunehmen, wurden sie durch die alten Festungen der Ritter davon abgehalten, deren dicke Steinmauern sogar heftigen Bombardierungen standhielten.

Nach dem Krieg strebte Malta der Unabhängigkeit entgegen, welche 1964 ausgerufen wurde. Trotzdem blieb Malta ein Mitglied des Commonwealth und trat 2004 der Europäischen Union bei.


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