
Mo – Fr 09.00 – 15.00 Uhr; jeden ersten und letzten Samstag im Monat von 09.00 – 11.00 Uhr. Die Banken in Mombasa öffnen und schließen schon eine halbe Stunde früher. Nationale und Internationale Banken finden Sie in Nairobi, Mombasa, Kisumu und Nyeri.
Nairobi ist leider für seine hohe Kriminalitätsrate (Taschendiebstahl, Straßenraub und anderen Gewaltverbrechen) bekannt. Halten Sie sich von den unsicheren Orten der Stadt fern und wandern Sie bei Nacht nicht durch die Stadt. Nehmen Sie immer ein Taxi vom und ins Hotel. Tragen Sie keine Wertsachen mit sich. Verlassen Sie sich auch auf Ihren normalen Menschenverstand.
Besonders vorsichtig müssen Sie an den Nordgrenzen zum Sudan, Äthiopien und Somalia sowie in den Städten Lodwar, Loki und Moyale sein. Nehmen Sie auf jeden Fall einen Führer falls Sie diese Gegenden mit dem Auto oder lokalen Transportmittel bereisen wollen.
Nofälle: Tel.: 999

Die offizielle Landeswährung ist der Kenyan Shilling (KSh) der in 100 Cents unterteilt ist. Banknoten gibt es zu Nennwerten von KSh1000, 500, 200, 100 und 50, während es Münzen zu KSh20, 10 und 5 gibt. Den Wechselkurs erfahren Sie auf Ihrer Bank oder im Internet.

Fremdwährung können Sie bei Banken, Wechselstuben und in Hotels tauschen. Die Wechselstube am Flughafen ist 24 Std. geöffnet. Am einfachsten zu tauschen sind U$-Dollar, Britische Pfund und €uro; dies gilt auch für Reiseschecks. Die großen Hotels und Geschäfte akzeptieren auch gerne alle gängigen Kreditkarten. Für die Ein- und Ausfuhr von KSh und Fremdwährungen gibt es keine Beschränkungen, allerdings müssen Beträge von mehr als KSh 500.000 von der Zentralbank genehmigt werden. Da im Ausland kaum Rücktauschmöglichkeit für Kenyan Shilling besteht, sollten Sie alle übrig gebliebenen KSh vor der Abreise rückwechseln.
Reisende über 16 Jahren dürfen folgende Waren zollfrei einführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak; 1 Liter Spirituosen oder zwei Liter Wein; ½ Liter Parfüme.
220V - 240V/50Hz; britische 3-Stift Steckdosen

Malaria, Gelbfieber und Dengue-Fieber sind die häufigsten Erkrankungen in Kenia. Sie sollten sich daher mit einem passenden Insektenschutzmittel, das DEET enthalten sollte, ausreichend schützen. Auch mit langärmeliger Kleidung können Sie sich schützen. Malariaprophylaxe sollte vor der Abreise und nach Rückkunft eingenommen werden. Erkundigen Sie sich am besten im Tropeninstitut oder beim Hausarzt.

In den Städten ist das Leitungswasser zwar trinkbar, aufgrund der für Ihren Magen aber unbekannten Mineralien sollten Sie, um Beschwerden zu vermeiden, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückgreifen. Pasteurisierte Milch können Sie bedenkenlos trinken. Speisen sollten Sie allerdings eher in lizenzierten Restaurants, als bei Straßenständen.

Die medizinischen Einrichtungen in Nairobi und Mombasa sind sehr gut, eine umfassende Reiseversicherung die auch Behandlungs- und Krankenhauskosten abdeckt ist aber unabdingbar. Das East African Flying Doctor Services bietet eine Mitgliedschaft an, bei der verletzte oder erkrankte Personen mit dem Flugzeug von Safaris heimgeholt werden.
Nairobi Hospital: Tel: +254 272 2160
Suaheli und Englisch sind die offiziellen Landessprachen in Kenia. Es gibt aber noch zahlreiche andere Sprachen, vor allem bestimmte Stammesdialekte sowie Sprachen von Minderheiten, die von Immigranten aus dem Mittleren Osten und Asien ins Land gebracht wurden.

Trotz einer der führenden Wirtschaften Afrikas ist Kenia noch immer ein Entwicklungsland. Besonders aufgrund der Unabhängigkeitskämpfe gegen die Briten sind die Kenianer ein sehr patriotisches, aber auch freundliches Volk. Die Bevölkerung besteht aus vielen ethnischen Gruppen und Stämmen die im ganzen Land verstreut sind. Obwohl in Kenia sehr viele Ausländer anzutreffen sind, erntet man immer wieder erstaunte Blicke und Aufmerksamkeit der Einheimischen.

Aufgrund des Britischen Einflusses werden Ihnen viele Sitten und Gebräuche gar nicht fremd vorkommen. Man gibt sich beim Grüssen die Hand und kleidet sich zwanglos. Die Mehrheit der Bevölkerung sind zwar Christen, an der Küste wohnen aber auch Moslems. Während Sie am Strand und im Hotel jederzeit in Badehosen, Shorts und Unterhemd rumlaufen können, sollten Sie sich in den Städten schon entsprechend kleiden; Frauen sollten Arme und Beine bedeckt haben.

In Kenia wird zwar kein Trinkgeld erwartet, 20 Schillings im Restaurant – insofern kein Bedienungszuschlag verrechnet wurde – sind aber angebracht. Die meisten Hotels und Restaurants verrechnen bereits einen Bedienungszuschlag von 10%.
Zollfrei können Sie auf den Flughäfen Jomo Kenyatta International Airport und Mombasa Moi International Airport.
Die Internationale Telefonvorwahl für Kenia lautet +254. Anrufe aus den großen Städten wie Mombasa und Nairobi sind kein Problem. Es gibt auch, ähnlich den Englischen Telefonzellen, rote Telefon-Boxen mit akzeptablen Preisen. Anrufe vom Hotel ins Ausland können teuer werden.

Außer Südafrikanischen Staatsbürgern benötigen mehr oder weniger alle Ausländer ein Visum für Kenia. Ein 90-Tage Visum kostet ungefähr U$-Dollar. Sie können bei der Einreise ein Visum beantragen, einfacher ist es aber schon zuhause bei einer Kenianischen Botschaft vor Reiseantritt um ein Visum anzusuchen. Ihr Reisepass muss noch 6 Monate nach Ankunft in Kenia gültig sein und Sie müssen auch ein Rückflug- oder Weiterflug Ticket vorweisen können.































