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Jordanien  
Jordanien Übersicht

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Das geheimnisvolle und zauberhafte Jordanien ist ein Land der Bibelgeschichten, verschwundene Städte und Lawrence von Arabien. Wenn Jordanien in einem anderen Teil der Welt befinden würde, wäre es von Touristen überlaufen. Aber auch die Isolation des Landes ist ein Grund dafür, dass es noch so viele tolle Stätten zu besuchen gibt. Die unsichere und gefährliche Lage im Mittleren Osten hält nach wie vor viele Touristen von einem Besuch ab. Die große Überraschung ist aber, dass Jordanien im ganzen gesehen ein sehr sicheres, friedliches und gastfreundliches Land ist.
In einem Land ohne Ölvorkommen wie seine Nachbarn und nur beschränkten natürlichen Ressourcen hat Jordanien eine der energetic und fortschrittlichsten Gesellschaften im ganzen Mittleren Osten. Der regionale Friede zieht wieder mehr Touristen ins Land und ist eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Jordaniens.
Obwohl ein kleines Land, war Jordanien schon immer im Mittelpunkt der Streitigkeiten des Mittleren Ostens, da es quasi an der Kreuzung dessen liegt, was Crhisten, Juden und Moslems ihr Heiliges Land nennen. Und genau das zieht auch viele Besucher an. In Jordanien gibt es Städte, die schon lange vor Christus Geburt bewohnt waren. Spazieren Sie die selben Straßen entlang, die auch schon im Alten Testament erwähnt wurden, durch eine Landschaft die sich in den letzten 2.000 Jahren kaum verändert hat. Besuchen Sie die verschwundene Stadt Petra, die zu den Acht Weltwundern gehört oder sehen Sie im wiederhergestellent Römischen Hippodrome in Jerash den Wagenrennen zu. Stehen an der gleichen Stelle wie Jesus, als er von Johannes im Jordanischen Fluß getauft wurde und folgen Sie den Spuren Lawrence von Arabien von seinem Hauptquartier in Azrag ins wilde Wadi Rum.
Viele Weltklasse-Hotels in Jordanien bieten Ihnen Luxus, ausgezeichnete Ausstattung sowie gute Unterhaltung. Sollten Sie etwas weniger extravagantes vorziehen, sind Sie in einem der vielen Mittelklassehotels gut aufgehoben, die ebenfalls guten Service bieten und für ganze Familien geeignet sind.
Es gibt unzählige Highlights und das beste daran ist, dass es nicht zu viele Touristen hier gibt. Unternehmen Sie einen Kamelritt mit den Beduinen in die Wüste oder tauchen Sie ein in die wunderbare Unterwasserwelt des Roten Meeres. Diese Vielzahl an Möglichkeiten machen Jordanien so außergewöhnlich und jeder Reisende wird mit bleibenden Eindrücken belohnt. Lassen Sie daher die Gefahren des Mittleren Ostens hinter sich und erleben Sie dieses relativ sichere und friedliche Jordanien.
Klima
 
Jordaniens Clima kann in manchen Landesteilen recht extrem sein. Das Jordanische Tal liegt unterhalb des Meeresspiegels was bedeutet, dass es im Winter zwar warm ist, im Sommer dafür fast unerträglich heiß. Das Gebiet ums Plateau hingegen genießt im Winter auch gelegentlich Schneeefall. Auch in der Hauptstadt Amman wird es im Winter recht kühl mit Niederschlägen.
Da Jordanien ja ein Wüstenstaat ist, ist auch das Wetter dementsprechend. Das bedeutet unheimlich viel Sonne, warme Temperaturen das ganze Jahr über und natürlich überall den Staub der Wüste. Am heissesten wird es im Jordanischen Tal, wo im Sommer regelmäßig 40°C tagsüber erreicht werden. Aufgrund des klaren Himmels aber entweicht die Hitze nachts und sorgt für angenehme Schlaftemperaturen. Im Plateau-Gebiet ist es ganzjährig wärmer und trockener, die Temperaturen bewegen sich zwischen 20°C und 30°C.
Obwohl 75% Jordaniens als Wüste anzusehen sind und kaum Regen fällt, erhält Amman zwischen November und März regeläßig Niederschläge. Sollen Sie also im Winter anreisen, bringen Sie Regenkleidung mit. Die Hafenstadt Aqaba genießt warmes und trockenes Wetter im Winter, da sie in der Wüste am Meer liegt. Im Dezember und Jänner sind die Temperaturen landesweit am niedrigsten und man benötigt auf jeden Fall warme Kleidung. Sogar im Sommer gibt es überraschender Weise manchmal kühle Nächte. Wenn Sie zwischen Mai und September kommen, bringen Sie ausreichend leichte Kleidung mit sich. Am angenehmsten ist es im Frühling und Herbst. Der Himmel ist klar und blau und die Temperaturen sind angenehm warm.
Geschichte
 
Bis ins frühe 20.Jahrhundert war Jordanien ein Teil Palästinas, einer der ältesten Zivilisationen unserer Welt. Archäologische Stätten entlang des Jordan Flusses lassen sich bis 9.000 v.Chr. zurück datieren. Vom Jahr 3.000 v.Chr an war das Land von Canaaniten und Amoriten besetzt, danach folgte Sargon, der große König von Sumerer. 1.800 v.Chr. führte Abraham eine Gruppe Nomaden von Mesopotamien in die Berge des heutigen Israels. Hier begann die Geschichte der Israeliten, die hier 1.023 v.Chr ihr erstes Königreich entstehen ließen.
Das Gebiet des heutigen Jordaniens ist das wichtigste der Menschheitsgeschichte. Das Römische Reich nahm Israel 63 v.Chr. ein und stellten es unter die Kontrolle von Konsulen wie Herod und Pontius Pilatus. Jesus lebte und predigte hier und eine der größten Religionen der Welt wurde hier geboren, das Christentum. Im Jahr 331 trat Kaiser Konstantin zum Christentum über und begann das Heilige Land zu bewerben. Plötzlich wurde Palästina zur Pilgerstätte und zahlreiche religiöse Gebäude wurden in der Region errichtet.
Das Christentum hielt aber nur bis ins Jahr 638, als Jerusalem in die Hände des Kalifen Omar fiel und als Heilige Stadt des Islam ausgerufen wurde. Dieser Religionskonflikt führte zu Kreuzzügen und Mord auf beiden Seiten. Den größten Teil seiner Geschichte war Palästina muslemisch. Während der nächsten 500 Jahre gaben sich im Heiligen Land verschiedenste Herrscher die Türklinke in die Hand. Ein Großteil des Landes fiel auch unter die Herrschaft der Osmanen, aber aufgrund der Wüste konnte viel verhindert werden und auch die Beduinen wohnen nach wie vor an ihren angestammten Plätzen.
Nach dem Zusammenbruch des Osmanen Reiches im Zweiten Weltkrieg, übernahmen die Briten die Kontrolle über Palästina und ließen den Staat Trans-Jordan mit König Abdullah als Führer entstehen. 1953 benannte König Hussein das Land in Jordanien um und übernahm die volle Kontrolle über sein neues Land. Das Land gedieh, da der Tourismus zunahm und Hilfe aus den USA eintraf. Der Sechs-Tage Krieg mit Israel 1967 brachte die gedeihende Tourismusindustrie Jordaniens zum Erliegen. Gleichzeitig verlor der neue Staat seinen Teil von Jerusalem und der West Bank. Kämpfe zwischen Palästinensern und König Hussein führten zu Spannungen in Jordanien. Diese fanden ein Ende, als ein Großteil der radikalen PLO-Kämpfer in den Libanon wanderten.

1994 unterzeichnete Jordanien ein Friedensabkommen mit Israel. Dies verärgerte natürlich die Palästinenser und Araber, König Hussein aber wollte einzig und allein Frieden in der Region. Er arbeitete hart daran die Demokratie in Jordanien einzuführen, seine Ermordung 1999 aber brachte diese Absicht zum Stillstand. Der neue König Abdullah II ist bei der Bevölkerung sehr beliebt und genießt den Respekt der Arabischen Gemeinschaft. Trotz seiner Lage im Pulverfaß der Region ist Jordanien nach wie vor bestrebt, Frieden zu erhalten. Da Jordanien keine Ölvorkommen besitzt, ist es auf den Tourismus als Haupteinnahmequelle angewiesen. Aufgrund der unzähligen historischen Stätten und wenigen Touristen ist Jordanien eine großartige Urlaubsdestination und viel sicherer, als viele Leute glauben mögen.


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