Freitags schließen die Geschäfte wegen des Sabbats früher, da dieser für die meisten Menschen hier ein Feiertag ist. Bitte beachten Sie, dass Ämter und Büros an religiösen Feiertagen nur halbtags geöffnet sind.
Banken: Sonntag - Donnerstag 08:30-18:00; Freitag 08:30-12:30
Postämter: Sonntag - Donnerstag 08:30 - 18:00; Freitag 08:30 - 12:30
Kaufhäuser und Geschäfte: Sonntag - Donnerstag 08:30 - 18:00; Freitag 08:30 - 12:30
Museen: Sonntag - Donnerstag 08:30 - 18:00; Freitag 08:30 - 12:30
Bürozeiten: Sonntag - Donnerstag 08:30 - 18:00; Freitag 08:30 - 12:30
Trotz des andauernden politischen Zanks, der die Stadt seit der Gründungs Israels plagt, ist Jerusalem eine recht sichere Stadt für Touristen. Auch die Kleinkriminalität der Stadt ist erstaunlich niedrig. Taschendiebstähle in Touristengebieten gibt es – so wie auch sonst wo – natürlich auch hier. Stellen Sie Ihre Wertsachen nicht offen zur Schau und lassen Sie auch nichts im Auto zurück.
Reisende sollten auf religiöse Spannungen Acht geben. Es ist nicht ratsam für Juden in ihren traditionellen Kleidern alleine durch das von Moslems bewohnte Ost-Jerusalem zu spazieren, besonders nachts. Nicht-Juden sollten hingegen ultra-orthodoxe Viertel Jerusalems am Sabbat (Samstag) meiden. Es gibt noch weitere Stadtteile, die Sie als Tourist – egal welcher Religion Sie angehören – nachts nicht aufsuchen sollten, dazu zählt auch Mercaz Hair.
Zur Ihrer eigenen Sicherheit finden bei Hoteleingängen, Einkaufszentren und Kinos sowie auf Parkplätzen bei Fahrzeugen regelmäßige Sicherheits-Checks statt. Ärgern Sie sich nicht darüber, sie dienen Ihrer eigenen Sicherheit. In der ganzen Stadt ist das Militär präsent, das aber nicht der Einschüchterung dient sondern der Sicherheit. Viele der Soldaten sind junge Israelis, die ihre Wehrpflicht absolvieren.
Obwohl in der Vergangenheit immer wieder Terroranschläge die Stadt erschütterten, gibt es zurzeit keine übermäßige Angst vor Anschlägen. Reisende sollten sich trotzdem vor Reisebeginn bei Ihrem Außenamt (Außenministerium) über die aktuelle Lage erkundigen. Die letzten Terroranschläge waren nicht gegen Touristen gerichtet, trotzdem wirkten sich die letzten Selbstmordattentate auf die Touristengebiete aus. Nehmen Sie den Rat von Einheimischen an, wenn diese vor eventuellen Gefahren warnen.
Elektrizität: 230V, 50Hz

Da Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte in Israel recht teuer sind, empfehlen wir Ihnen unbedingt eine umfassende Reisekrankenversicherung abzuschließen. Aufgrund der teueren Behandlungskosten in Israel sollten für Notfälle immer ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um die Versorgung zu gewährleisten.
Krankenhäuser bestehen auf sofortige Bezahlung der Kosten und sie haben auch das Recht Ihnen die Ausreise aus Israel zu verweigern, bis alle Rechnungen bezahlt sind.
Für kleinere medizinische Probleme suchen Sie am besten eine der zahlreichen Apotheken auf. Arztpraxen und Kliniken gibt es jede Menge, fragen Sie am besten in Ihrem Hotel nach. Für Jerusalem sind keine besonderen Schutzimpfungen vorgeschrieben. Fragen Sie am besten Ihren Hausarzt oder bei Ihrem Tropeninstitut nach.
Rettung: 101
Hadassah Hospital
Tel: +972 2 5844111
Bikur Cholim Hospital
Tel: +972 2 6464111
In Jerusalem wird sowohl Hebräisch als auch Arabisch gesprochen, Englisch ist weit verbreitet.

Die Währung Israels ist der Israelische Schekel (NIS), der in 100 Agorot geteilt wird. Banknoten gibt es zu Nennwerten von 20, 50, 100 und 200 Schekel. Münzen gibt es zu Nennwerten von 5, 10 und 50 Agorot sowie 1, 5 und 10 Neue Israelische Schekel.
Aufgrund der zahlreich – in der ganzen Stadt – verbreiteten Geldausgabeautomaten (Bankomaten/ATMs) benötigen Sie kaum große Summen Bargeld. In West Bank sowie im Gazastreifen ist die Situation natürlich anders. Besucher können ihr Bargeld bei Banken und Wechselstuben tauschen. Diese sind Freitag nachmittags und Samstag in der ganzen Stadt geschlossen, ausgenommen West Bank und Gaza, wo sie nur Freitag geschlossen haben.
Reisende erkundigen sich am besten vor ihrer Abreise bei ihrer nächsten Israelischen Botschaft über die momentanen Zollvorschriften. Sowohl bei Ankunft als auch bei Abreise kommt es oft vor, dass das Gepäck aus Sicherheitsgründen durchsucht wird. Persönliche Gegenstände von hohem Wert müssen unter Umständen bei der Ankunft hinterlegt werden und werden bei der Ausreise dann rückerstattet.
Religion bestimmt das Leben dieser Stadt und Besucher sollten über gewissen Bestimmungen und Praktiken Bescheid wissen.
Während der Gebete am Tempelberg dürfen Moslems nicht hinein. Am Sabbat (Samstag) sollten Besucher die Ultra-orthodoxen Stadtviertel meiden, da es ein Feiertag der Juden ist. Bitte nehmen Sie auch Abstand von der Benützung Ihres Mobiltelefons in West-Jerusalemer Teil Mea Shearim und in Synagogen an diesem religiösen Tag; Rauchen Sie auch nicht. Genauso sollten Sie den Freitag der Muslimen respektieren. Vermeiden Sie ebenfalls den Besuch stark von Moslems geprägter Stadtviertel an diesem Tag.
Der religiöse Aspekt der Stadt macht es für Besucher auch wichtig, sich angepasst zu kleiden. Sich zu bedecken ist ein wichtiges Zeichen von Respekt, wer das nicht tut ist meist nicht willkommen. Beim Besuch religiöser Stätten und Orte sollten Sie auch Ihre Beine, Arme sowie das Dekolletee bedecken.
Die Israelis sind sehr direkt, was mancher als aggressiv empfinden mag: sie sind aber nur beim Business so hart. Am besten sieht man das auf den Märkten, wo recht bestimmt um den Preis gefeilscht wird
Wenn Sie bei jemand zu Hause eingeladen sind, bringen Sie ein kleines Geschenk mit. Fühlen Sie sich nicht beleidigt wenn Sie persönliche Dinge über Religion oder Ihre Familie gefragt werden, das ist in Israel normal. Körperkontakt zwischen engen Freunden ist normal, trotzdem sollten Sie in der Öffentlichkeit keine Zärtlichkeiten austauschen, da es in den meisten Stadtteilen als inakzeptabel gilt.

Die Angehörigen der meisten Staaten benötigen für Israel kein Visum, ausgenommen Indien, Singapur sowie einige Südamerikanische und Afrikanische Länder und frühere Sowjet-Republiken. Die meisten mit dem Flugzeug ankommenden Reisenden erhalten ein 3-Monatsvisum, wenn Sie auf dem Landweg einreisen erhalten Sie meist ein Visum für 1 Monat. Außerdem müssen Sie ein Rückflug- bzw. –Fahrticket und ausreichend finanzielle Mittel vorweisen können. Bitte bedenken Sie, dass ein Israelischer Stempel in Ihrem Reisepass Ihnen möglicherweise die Einreise in ein anderes (besonders Arabisches) Land verwährt.
Das Informationsbüro für Touristen (Jaffa Gate Tourist Information) finden Sie in der Altstadt, Es gibt auch eine Wechselstube, Reisebüro, Landkarten, Bücher und Postkarten hier. Tel: +972 2 628 0382; Website: www.Infotour.co.il/































