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London Übersicht

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London – dieser Name steht für Geschichte und eine starke Vergangenheit. Natürlich ist das nicht alles was London zu bieten hat. Dynamisch und pulsierend gibt es genügend Unterhaltungsmöglichkeiten bei Tag und Nacht sowie jede Menge Sehenswürdigkeiten. Diese Stadt erheitert, schüchtert ein, stimuliert und irritiert gleichermaßen.


Die Themse teilt die Stadt in eine nördliche und südliche Hälfte, was die Orientierung erleichtert. Zentral-London sowie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Theater und Restaurants befinden sich alle innerhalb des U-Bahnkreises (Circle Line) am Nordufer. Das trendige West End liegt im Westteil, dazu gehören: Soho, Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Leicester Square und Regent Street.

Das East End (östlich der Circle Line gelegen) ist heute ein kultureller Schmelztiegel. Zu den interessanten Vororten im Nordender Stadt zählen Islington und Camden Town. Zu Süd-London gehören Vororte wie Brixton, die lebhafte Subkulturen ihr Eigen nennen. Hier findet man auch die wahre Vitalität Londons wieder.

Theaterliebhaber freuen sich über die vielen Vorstellungen, Musikfreunde schätzen die Vielfalt und Kunstliebhaber werden von den vielen Galerien und Museen beeindruckt sein. Viel Action begeistert die Sportenthusiasten und Historiker könnten in einer Raum-Zeit-Falle gefangen werden. Junge und jung gebliebene schlagen sich die Nächte mit Partys um die Ohren.

Egal welche Art von Urlaubsort Sie suchen, London ist es. Es erwarten Sie interessante Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Abenteuer. Es gibt hier soviel zu sehen und zu tun, dass Sie es am besten selbst entdecken und erkunden. Selbst nur wenige Urlaubstage hier geben Ihnen die Möglichkeit, zumindest einige der berühmten Sehenswürdigkeiten zu besuchen und etwas von der Atmosphäre hier aufzusaugen und mit nach Hause zu nehmen.


Klima


Londons Klima mit seine feuchten Wintern und moderaten Sommern zählt zu den mildesten in England. Aufgrund des unbeständigen Wetters sind auch im Sommer Wolken und etwas Regen zu erwarten. 


Die Durchschnittstemperaturen im Sommer (Juni - August) betragen 18°C und können teilweise bis auf 30°C oder höher steigen. Der Frühling (Ende März bis Mai) und der Herbst (September - Oktober) bringen Temperaturen zwischen 11°-15°C mit sich.

Im Winter (November bis Mitte März) fallen die Temperaturen selten unter 6°C. Es friert zwar kaum in London, der Nebel lässt Sie die Temperaturen aber oft zwei- bis dreimal so kalt empfinden.

London ist das ganze Jahr über für Touristen attraktiv. Nur wenige Attraktionen oder Sehenswürdigkeiten sind im Winter eingeschränkt oder geschlossen. Die beste Chance auf gutes Wetter haben Sie im Juli und August – obwohl es auch für diese Monate keine Schönwettergarantie gibt. Während dieser Zeit sind auch die meisten Touristen in der Stadt und die Preise am höchsten.


Geschichte


London wurde 50 n.Chr. von den Römern gegründet. Sein Name kommt vom Keltischen Wort Londinios, was soviel wie “Ort der Wagemutigen” bedeutet. Nachdem die Römer Großbritannien im Jahre 43 eingenommen hatten, errichteten Sie eine Brücke über die Themse, später wurde auch ein Hafen errichtet. Etwa um 50 n.Chr. wurde von Römischen Händlern eine Stadt um die Brücke erbaut – London war geboren.  

61 n.Chr. führte Königin Boudicca den Aufstand gegen die Römer an. Ihre Armee marschierte in London ein und die Römer versuchten erst gar nicht, London zu verteidigen. Boudicca brannte London nach ihrem Aufstand nieder, danach wurde sie wieder aufgebaut. Die wohlhabenden Leute bauten Häuser aus Stein und Ziegel, die meisten Leute lebten aber in Holzhäusern.

Gegen Ende des 2.Jahrhunderts wurde um London eine 6 Meter hohe Steinmauer errichtet. Zu dieser Zeit hatte London etwa 45.000 Einwohner, was es zur größten Stadt Großbritanniens machte.  

Die letzten Römischen Soldaten verließen England 407 n.Chr. – London war verlassen. Es gab zwar Menschen die innerhalb der Stadtmauern lebten und ihren Lebensunterhalt mit Fischen oder Landwirtschaft bestritten. Trotzdem war London keine richtige Stadt mehr. Außerhalb der Stadtmauern – auf dem Gelände des Klostergartens - entstand eine neue Stadt, die gerade einmal 10.000 Einwohner zählte.

597 begannen Römische Mönche die Sachsen zu christianisieren. Im Jahr 604 wurde für London sogar ein eigener Bischof abgestellt. 640 gab es die erste Münzanstalt die Silbermünzen prägte.

Die Dänen drangen 842 und 851 nach London vor, brannten den Großteil der Stadt nieder und plünderten sie. Sie eroberten Nord- und Ostengland, inklusive London.

Als die Dänen 878 von König Alfred dem Großen geschlagen wurden, teilten sie das Land unter ihnen auf. Die Dänen erhielten den Osten des Landes mit London, Alfred bekam den Süden und Westen. Trotz des Friedensabkommens nahmen Alfreds Männer auch London ein. Alfred stellte die Stadtmauern der alten Römischen Stadt wieder her. Bis dahin lebten die Londoner außerhalb der Stadtmauern – während Alfreds Herrschaft zogen sie aber zum Schutz innerhalb der Mauern. Die Dänen kamen zwar 994 wieder, wurden aber von den Londonern zurückgeschlagen.

Am 25.Dezember 1006 wurde William in Westminster zum König von England gekrönt. Er verlieh London die Gründungsurkunde, ein Dokument das der Stadt gewisse Rechte einräumte.  

Im frühen 17.Jahrhundert errichteten viele Wohlhabende ihre Häuser im Westen der Stadt. Auf der anderen Seite Londons wurden armselige Wohnungen errichtet. All das passierte während der Ausbrüche der Beulenpest  1603, 1633 und 1665, wovon sich die Bevölkerung aber immer rasch erholte.  

1642 begann der Bürgerkrieg zwischen dem König und dem Parlament. Die königliche Armee versuchte 1643 London einzunehmen, zog aber wieder ab, als sie 10 km westlich der St. Pauls Kathedrale auf die viel größere parlamentarische Armee stieß.

1666 brannte London lichterloh. Es wurden dabei 13.200 Häuser zerstört und 70.000-80.000 Menschen verloren ihre Bleibe. Die Königliche Marine stellte für die Obdachlosen Zelte rund um die Stadt auf. Um eine solche Katastrophe in Zukunft zu vermeiden ordnete der König an, dass zukünftig alle Häuser aus Stein und Ziegel errichtet werden müssen.

Im späten 17.Jahrhundert wurden in Bloomsbury und an der Straße ins Dorf Knightsbridge elegante Häuser errichtet. Im gleichen Jahrhundert wurden auch einige Krankenhäuser gegründet, darunter das Westminster (1720), Guys (1724), St Georges (1733), London (1740) und Middlesex (1745).

Das Parlament wurde 1834 durch ein Feuer zerstört. Zum neuen Parlament gehörte auch eine riesige Uhr – bekannt als Big Ben.  

Die Ausbrüche der Cholera von 1859 – 1875 führten zum Bau eines Abwasserkanalsystems. Danach ging die Todesrate drastisch zurück.

Im 19.Jahrhundert entstanden in London neue Museen wie das Victoria & Albert (1852), das Wissenschaftliche Museum (1857) sowie das Naturhistorische Museum (1881). New Scotland Yard wurde 1891 errichtet.

1944 wurde für London ein Nachkriegsplan vorgestellt. Da die Behörden die Stadt als überfüllt betrachteten wurde ein Ring aus Satellitenstädten, 30-50 km vor London geplant, die Fachkräfte aus London anziehen sollte.

London boomte in den 60er Jahren als Auto- und Flugzeugfabriken aus dem Boden sprossen. Bis zum Auflösung des Imperiums 1960, arbeiteten mehr als 30.000 Männe in den Docks am Hafen.

Trotz heftiger Immigration ging der Bevölkerungsstand Londons nach dem Jahr 1945 drastisch zurück. Seit den letzten Jahren des 20.Jahrhunderts hingegen wächst die Bevölkerung ständig und auch immer schneller an.

Heute leben 7.2 Millionen Menschen in London. Die Olympischen Spiele 2012 werden hier ausgetragen und bestätigen so den Status dieser großartigen Stadt.



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