
Nur wenige Staaten haben eine so unterschiedliche Kultur und Geographie auf so kleinem Raum zu bieten wie Ecuador. Das Land, das besonders Geschichtsfreunde und Naturliebhaber begeistert gehört zu den weniger besuchten Ländern Südamerikas und das bedeutet, dass das Land nicht voller Touristenhorden ist. Ob in den charmanten spanischen Kolonialstädten Cuenca und Quito oder in den farbenfrohen ethnischen Dörfern in den fruchtbaren Tälern der Avenue of Volcanoes, es gibt so allerhand zu entdecken.

Die schroffen Anden stellen das Rückgrat von Ecuador von Norden bis Süden. Perfekte konisch Vulkane und tiefe Täler bieten einen atemberaubenden Hintergrund für Wanderungen in Nationalparks wie dem Cotopaxi. Die westliche Tiefebene ist voller Hügel und mächtiger Flüsse, die von den Bergen hinunter ins Meer fließen. Besuchen Sie auch die zauberhaften Strände und große Küstenstädte wie Guayaguil.

Im Osten der Anden befindet sich das Amazonasbecken mit üppigem Regengewald, dem El Oriente, in dem auch heute noch zahlreiche Eingeborenenstämme leben. Der Öko-Tourismus erschließt die Region auch für Besucher und schützt die Natur und ihre Bewohner. Vor der Küste Ecuadors befinden sich auch die legendären Galapagos Inseln, die durch eingeschränkten Tourismus auch heute noch voller unberührter Natur sind.
Hotels gibt es in Ecuador in jeder Preisklasse. Die Hauptstadt Quito bietet 5 Sterne Hotels sowie komfortable Herbergen und privat geführte Hotels.
Wie viele Gebiete Südamerikas ist auch die Geschichte von Ecuador mysteriös. Eine Zivilisation vor der Zeit der Inkas wird bereits im Jahre 12.000 v. Chr. vermutet. Asiatische Nomaden machten den Anfang und gliederten sich in kleine Kulturkreise wie die Valdivia und Chorrera auf. Um 600 v. Chr. kamen diese Stämme unter den Einfluss eines Kastensystems, das von mächtigen Schamanen und Händler angeführt wurde. Über Jahrhunderte bekämpften sich die einzelnen Gruppen und das Ergebnis war schließlich die Duchicela Kultur. Sie herrschte für 200 Jahre bis zur Ankunft der Inkas 1450.

Als der spanische Eroberer Pizarro Ecudor 1532 erreichte macht er den Eingeborenen den Garaus. Der mächtige Inkaherrscher Atahualpa wurde gefangen genommen und hingerichtet, das Ende des Inkareichs war gekommen. Quito wehrte sich noch weitere 2 Jahre gegen die Spanier und wurde schließlich von den eigenen Bewohnern dem Erdboden gleichgemacht um eine Einnahme durch die Eroberer zu verhindern. Die Stadt wurde von den Spaniern 1534 wieder in ihrer heutigen Form aufgebaut. Nur eine einzige Inkastätte in Ecuador blieb erhalten, Ingapirca.
Das Leben der Eingeborenen unter den Spaniern war hart, aber sie rebellierten nicht. Erst durch Simon Bolivar wurde Ecuador 1822 und ein Großteil von Südamerika von den Spaniern befreit. Ecuadors Unabhängigkeit allerdings wurde von internen Konflikten zwischen den Liberalen in Guayaguil und den religiös Konservativen in Quito heimgesucht. Die ersten hundert Jahre waren sehr instabil und führten zu einer Militärdiktatur.
Ecuador ist auf die Ölexporte von El Oriente angewiesen und auch der Tourismus wird immer mehr zur Einnahmequelle. Im Jahre 2000 übernahm das Land die US$ Währung und bekämpfte die Korruption. Eine Reihe an Präsidenten allerdings waren unfähig die Korruption einzudämmen und das Land befindet sich immer noch in einer Entwicklungsphase die mit dem derzeitigen Präsidenten Rafael Correa anhält.

Das Klima in Ecuador ist recht unterschiedlich kann aber in zwei Jahreszeiten, die Trockenzeit und die Regenzeit eingeteilt werden. In den Küstengebieten liegt die Durchschnittstemperatur bei 30°C und die Regenzeit dauert von Januar bis April. Trotzdem regnet es dann nicht den ganzen Tag. Die Trockenzeit ist von Juni bis November und es ist oft bewölkt.
In den Anden ist es in der Trockenzeit von Juni bis September kühl und es lässt sich hervorragend wandern. Je nach Höhenlage sinken die Temperaturen. In Quito ist es aufgrund der Höhenlage nur 19°C und die Temperaturen sinken in den Bergen in der Nacht beträchtlich.

Im Amazonas des El Oriente regnet es das ganze Jahr über, besonders von Januar bis April. Am trockensten ist es zwischen Oktober und Dezember. Das Klima auf den Galapagos Inseln ist mild und trocken und von Oktober bis Mai ist es warm. Die Hauptreisezeit für Ecuador ist von Juni bis September und an Weihnachten. Das Wetter in Ecuador ist eigentlich das ganze Jahr über angenehm. Bringen Sie warme Kleidung wenn Sie in die Berge aufbrechen.































