Kuba Übersicht

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Obwohl Kuba eines der letzen kommunistischen Länder ist, werden Sie hier mit Salsa, exotischen Speisen und einer Karnivalsatmosphäre empfangen. Ein Angriff auf die Sinne.

Kuba befindet sich immer noch in der dramatischen Transformation, die Anfing als es seine Türen für Touristen nach fast 30 Jahren Isolierung öffnete. Am bemerkenswertesten ist das wachsende Angebot von Hotels. Die besten finden Sie in Havanna, Trinidad, Cayo Coco und am Strand von Varadero. Die Hotels sind sauber, gut konzipiert und werden effizient geleitet. Auch Luxushotels mit hervorragendem Service gibt es immer mehr. Inlandsflüge ermöglichen Reisen in einst abgelegene Ortschaften.

Ein Großteil der Insel besteht aus zauberhafter Natur. Öko-Tourismus und Bergtouren sowie Ausflüge in Nationalparks und aufs Land werden immer beliebter. Kuba bietet auch kristallklares Wasser, goldene Sandstrände wie Varadero und beliebte Inseln wie Cayos Largo und Coco. Sie können nach Marlins und Barracudas fischen und für Taucher gibt es Schiffswracks, Riffe und eine faszinierende Unterwasserwelt. Auch auf dem Wasser gibt es so einiges zu erleben, denn Sie können im Bahia de Naranjo Nature Park mit Delphinen schwimmen. Um Vinales wird Tabak angebaut und auch das schroffe Sierra Maestra Gebirge ist sehr sehenswert und lädt zum Klettern und Photographieren ein.

Kubas Geschichte spiegelt sich in den imposanten Kolonialbauten wieder die sich in den großen Städten wie Havana und Santiago de Cuba befinden. Das kulturelle Erbe ist weiterhin lebendig, trotz des unterdrückenden Charakters des Kommunismus. Hier ist man weltoffen und hat eine positive Lebenseinstellung.

Klima
 

Kuba hat zwei Jahreszeiten, die Trockenzeit von November bis April und die Regenzeit von mai bis Oktober. Die Insel wird auch von tropischen Stürmen heimgesucht. Das ganze Jahr über ist schönes Wetter und die Durchschnittstemperaturen liegen in Havanna um 25°C.

Am kältesten ist es im Januar und Februar, dann ist es durchschnittlich 22°C, wärmer als mancher Sommer in anderen Ländern. Deshalb ist im Dezember und im Januar Hochsaison und viele Urlauber aus den USA und Europa entfliehen dem Winter. Ganz selten kommen kalte Luftmassen ins nordöstliche Kuba und bringen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das kommt zwar äußerst selten vor, aber Sie sollten daran denken wenn Sie beabsichtigen Kuba im Winter zu besuchen.

Am wärmsten ist es im Juli, dann kann es leicht 28°C haben. Die frische Meeresbrise schafft allerdings immer für Abkühlung. Im Sommer regnet es dann auch am Häufigsten.

Geschichte
 

Die ersten Menschen die sich auf der Insel Kuba niederließen waren die Indianerstämme Taino und Ciboney. Am 27. Oktober 1492 landete Christopher Columbus auf Kuba und machte die Insel zur spanischen Kolonie beherrscht vom spanischen Governor in Havana.

Im 19. Jahrhundert kam es zu mehreren Aufständen, aber die Insel bleib unter spanischer Kontrolle. Die Spannungen zwischen den USA und Spanien führten schließlich zum Spanisch-Amerikanischen Krieg, der mit dem Rückzug Spaniens und der Unabhängigkeit von Kuba 1902 endete.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bestimmte der Handel mit Amerika die Insel und die USA hatten einen großen Einfluss auf das Land. 1959 wurde der Führer Fulgenicio Batista von einer revolutionären Grippe unter Fidel Castro vertrieben. Es kam zur Allianz mit der Sowjetunion und Kuba wurde zu einer sozialistischen Republik.

Fidel Castro wurde im Februar 1959 Premierminister. Seit diesem Zeitpunkt hat er die Macht in der Hand und ist damit das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Er war ein konstitutioneller Nationalist und sein Sieg wurde in Kuba und auch in Amerika begrüßt. Im ersten Amtsjahr führte er eine Reihe an Reformen wie die Landreform aus, nationalisierte die Versorgungseinrichtungen und kämpfte gegen Korruption.

Der Öffentlichkeit blieb unbekannt, dass Ernesto „Che“ Guevara, ein argentinischer Marxist und einer der am engsten vertrauten Berater von Castro, an politischem Respekt gewann und eine Enge Allianz mit Castros Bruder Raul einging. Zusammen überredeten Che und Raul Castro sich auf die Seite der Sowjetunion zu schlagen. Guevara manipulierte den kommunistischen Führer Blas Roca Caledrio mehr Kontrolle über die revolutionäre Regierung zu erlangen und Castro für sich zu gewinnen.

Die Sowjets waren natürlich begeistert und versprachen ihre uneingeschränkte Unterstützung für den Fall, dass Castro aus Kuba einen kommunistischen Staat machen sollte.

Im März 1960 unterzeichnete die Sowjetunion das erste Hilfsabkommen mit Kuba. Die USA setzen daran Castro zu entmachten und verhängten ein Handelsembargo. Dies führte dazu das Castro im Kuba im Mai 1961 zur sozialistischen Republik erklärte. Guevara verließ Kuba 1965 und wurde von der bolivianischen Armee am 9. Oktober 1967 in La Higuera exekutiert.

Kuba wurde 1991 durch den Niedergang der Sowjetunion tief getroffen. Die Popularität von Castro wurde einer harten Probe unterworfen und erst gegen Ende der 90er Jahre stabilisierte sich die Lage und Kuba begann wirtschaftliche Verbindungen mit den meisten Ländern Lateinamerikas aufzunehmen und verbesserte seine Beziehung zur EU. China erwies sich als neue Hilfsquelle und auch Venezuela und Bolivien wendeten sich Kuba zu.

Am 31. Juli 2006 gab Fidel Castro viele seiner Pflichten an seinen Bruder Raul Castro ab. Castro erholte sich nie richtig von seiner Operation. Auch am 50. Jubiläum Kubas am 2. Dezember 2006, an dem auch sein 80. Geburtstag nachträglich gefeiert werden sollte, konnte er nicht teilnehmen. Dem Gerücht nach leidet er an Magenkrebs. Es gibt dazu allerdings keine offizielle Stellungnahme.


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