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Costa Rica  
Costa Rica Übersicht

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Zwischen Nicaragua im Norden und Panama im Süden unterscheidet sich Costa Rica bemerkenswert von anderen Zentralamerikanischen Ländern, besonders was Wohlstand, Land und Macht betrifft, die hier gerechter verteilt sind. Es gibt auch soziale Fürsorge sowie ein demokratisches Parlamentsystem.

Aus der Sicht von Urlaubern machen all diese Punkte ein Besucher freundliches Land. Aufgrund dessen sowie aufgrund der umfangreichen Naturschönheiten boomt Costa Ricas Tourismusindustrie.

Die meisten Besucher erreichen das Land per Flugzeug über die Hauptstadt San José, die selbst ein beliebtes Touristenziel und Ausgangspunkt nach Corcovado, Monteverde, den Golf von Papagayo, Quepos & Manuel Antonio und Guanacaste Beach ist. Von der Hauptstadt aus erreichen Sie viele der unzähligen Nationalparks die meist aus Regenwald bestehen, sowie die berühmten Vulkane.

Die besten Hotels des Landes wie z.B. das Hampton Inn, das Clarion Hotel Amòn Plaza, das Best Western Irazu, das Holiday Inn Aurola sowie das Costa Rica Marriott finden Sie in San José. Die Standards und Serviceleistungen in diesen Häusern weisen ein außergewöhnlich hohes Niveau auf und können mit internationalem Standard ganz leicht mithalten.

Natürlich gibt es auch günstigere, aber immer noch akzeptable Hotels in der Hauptstadt, von denen viele im Privatbesitz stehen. Außerhalb von San José in Monteverdo, Tamarindo, Manuel Antonio, Tortuguero und anderen bekannten Orten gibt es ein gemischtes Angebot an Unterkünften. Die großen und bekannten internationalen Namen aber findet man nur in der Hauptstadt.

Aufgrund der Nähe zu den USA trifft man hier jede Menge an Amerikanern. Natürlich trifft man hier aufgrund des angenehm warmen Klimas, der vielen Naturschönheiten sowie der Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen auch Reisende aus allen anderen Ländern der Welt.

Klima
 

Costa Rica genießt sowohl tropisches als auch subtropisches Klima, wodurch keine Temperaturextreme auftreten. Dies macht die Reiseplanung einfach und vorhersehbar. Im Land dominieren nur zwei Jahreszeiten, die als Trockenzeit (Dezember bis April) und Regenzeit (Mai bis November) bekannt sind.

Beide Jahreszeiten eignen sich aufgrund der angenehmen Temperaturen für einen Besuch des Landes. Sollten Sie keine starken Regenfälle mögen, ist die Trockenzeit wahrscheinlich die angenehmere Zeit für Sie. Diese hat aber auch ihre Reize, da zu dieser Jahreszeit viele Pflanzen ihre Blütezeit haben und sich die Natur mit üppig grünen Landschaften präsentiert. Da es meist nachmittags regnet, kann man vormittags immer etwas unternehmen ohne nass zu werden.

Die Temperaturen in den tiefer liegenden Regionen betragen im Jahresschnitt zwischen 25° und 30°C. In den Bergregionen hingegen sind die Temperaturen mit 10°C oder darunter um einiges niedriger.

Geschichte
 

Historiker kennen nur wenige Details aus Costa Ricas früherer Vergangenheit, die noch vor der Ankunft Kolumbus` datiert. Da gab es spärliche Siedlungen, die Details ihrer Kultur und Entwicklung sind aber nach wie vor unerforscht.

Die erste wichtige historische Periode des Landes begann 1502 mit der Ankunft von Christof Kolumbus in Cariay. Sein Interesse an diesem Gebiet führte zur Eroberung und Kolonialisierung. Die unabhängigen Stämme kämpften gegen die Eindringlinge, aufgrund ihrer geringen Zahl hatten Sie aber gegen die mächtigen Spanischen Truppen keine Chance. Aber auch für die Kolonialherren brachen härtere Zeiten an: nicht ausreichende Ressourcen und Fruchtbarkeit machten alles noch schwieriger. Nur aufgrund harter Arbeit und reiner Beharrlichkeit war es möglich, die Provinzhauptstadt Cartago zu gründen.

Als Mexiko und die USA unabhängig wurden, bekam auch Zentralamerika am 13.Oktober 1821 seine Freiheit, die von Guatemala überschwappte. Kurz nach Erreichen des Unabhängigkeitsstatus wurde Costa Rica ein Teil des Mexikanischen Reiches von Augustin de Iturbide. Verschiedene Unstimmigkeiten aber führten zum Zusammenbruch und Costa Rica wurde von 1823 bis 1838 ein föderalistischer Staat der Vereinten Provinzen Zentralamerikas. 1824 wurde San Josè zur Hauptstadt. 1838, unter Gouverneur Braulio Carillo Colina, erklärte das Land seine Souveränität und Unabhängigkeit.

Bis ins 20.Jahrhundert entwickelte sich das Land ungehindert und war frei von Gewalt, die in vielen anderen zentralamerikanischen Ländern herrschte. 1949 schaffte Josè Figueres Ferrer die Armee ab, was vielen Menschen Angst machte, da Costa Rica das erste demokratische Land ohne Armee war. Es zeigte aber die Stabilität des Landes auf – auch ohne Militär.

Obwohl traditionell ein landwirtschaftlicher Staat, sah Costa Rica einen enormen Anstieg seiner Elektronik-Industrie sowie des Tourismus. Trotz des relativ hohen Lebensstandards ist es in mancher Art und Weise ein Entwicklungsland geblieben.


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