Eine Vielzahl an historischen Schätzen erwartet Sie in Xian und der unmittelbaren Umgebung. Von den weltberühmten Terrakotta -Kriegern der Qin Dynastie bis hin zum “Wald” der Steintafeln mit alten Inschriften.

Glockenturm
Der Glockenturm liegt genau im Zentrum der Stadt, an der Kreuzung der vier Hauptstraßen. Dieser neuere Turm wurde 1582 errichtet und 1739 restauriert. Von der Decke des Turm hängt eine riesige Glocke, die früher die Stunden schlug. Es gibt aber auch weitere, kleiner Glocken zu sehen. Die vom Turm weglaufenden Straßen führen durch vier Tore der Stadtmauer. Der hölzerne, 2-stöckige Turm ist der größte und am besten erhaltene seiner Art in ganz China. Die grauen Ziegel seiner viereckeigen Basis, dunkelgrün glasierte Fliesen an den Dachüberhängen und Vergoldungen am Dach machen diesen Turm zu einen wertvollen und dramatischen Meisterstück der Ming-Architektur.

Trommelturm
Der Trommelturm liegt auf der anderen Seite des Platzes, nordwestlich des Glockenturms, Im Alten China, besonders während der Yuan Dynastie, wurden Trommeln oft verwendet um Alarm zu schlagen. Der 1380, während der Herrschaft des Ming Kaisers Hongwu, errichtete Turm wurde 1699 sowie während der Qing Dynastie 1740 renoviert. Diese 2-stöckige Post- und Panelstruktur ist eine architektonische Kombination der Tang und Qing Dynastien. Die 24 Trommeln stellen die 24 Sonnenzeiten dar und wirken wie eine Art Wetter-Kalender.

Wald der Stein-Tafeln
Während der Nördlichen Song Dynastie, von 960 – 1227, wurde das „Wald der Stein-Tafeln“ Museum an der Stätte des Konfuzius-Tempels eröffnet, alszahlreiche wertvolle Steintafeln hierher gebracht wurden,. Zu den Tafeln zählt auch die “Respekt gegenüber den Eltern”-Tafel, die von Kaiser Xuanzong im Jahr 745 geschrieben wurde sowie die “Kaicheng Steintafeln”, welche 837 entstanden. Diese riesige Sammlung beinhaltet auch früher gefundene Steintafeln von der Han bis zur Qing Dynastie. Zusammen sind hier 3.000 Steintafeln in sieben Ausstellungshallen zu bewundern.

Große Wildgans-Pagode
Die berühmteste Pagode Chinas wird auch Dayan genannt und stammt aus dem Jahr 652. Zur Spitze führen 248 Treppen, von wo Sie herrlichen Ausblick auf die Umgebung genießen. Ein bekannter Buddhisten-Mönch schlug vor, die auf seiner Pilgerreise nach Indien und in andere Nachbarländer gesammelten Skripten in dieser Pagode aufzubewahren. Der Mönch, Xuan Zang, wurde zum Abt des Tempels ernannt wo er die Skripten ins Chinesische übersetzte. In den frühen Jahren des 8.Jahrhunderts, wurde die 5-stöckige Pagode in ein 7-stöckiges Gebäude mit Wendeltreppe umgebaut. Mit ihren grauen Ziegeln erhielt die Pagode einem Pavillon ähnliche Struktur mit gewölbten Portalen in jeder Etage. Die Pagode wird als Meisterstück Buddhistischer Architektur gesehen, die trotzdem ihren eigenen Chinesischen Stil besitzt.

Stadtmauer der Ming Dynastie
Xians Alte Stadtmauer wurde vor mehr als 600 Jahren errichtet, als der erste Ming Kaiser Zhu Yuanzhang von einem Eremiten namens Zhu Sheng den Rat erhielt “hohe Mauern zu bauen” sowie ausreichend Lebensmittel einzulagern und Kaiser zu werden. Er folgte seinem Rat und heute ist sie die am vollständigsten erhaltene Stadtmauer Chinas. Sie zählt auch zu den größten alten militärischen Verteidigungssystemen weltweit. 1781 wurde die Mauer umgebaut und die Türme bei den Toren errichtet. Um die Mauer wurde ein runder Park errichtet; Bäume und Blumen verstärken die Pracht dieser klassisch Chinesischen Festungsarchitektur.
Terrakotta Krieger
Achttausend lebensgroße Terrakotta-Krieger wurden vor über 2.000 Jahren als Wächtererschaffen, um die Grabstätte des ersten Qin Kaisers zu bewachen. 1979 wurden sie zufällig von einheimischen Kleinbauern entdeckt; heute repräsentieren sie die wichtigste archäologische Ausgrabung des 20.Jahrhunderts. Und noch immer dauern die Arbeiten im Osten des Mausoleums von Kaiser Qin Shi Huang an. Die Figuren der Krieger und der Pferde sind in Kampfposition aufgestellt und stellen die Hauptattraktion des Museums dar. Bisher wurden noch nicht alle Figuren ausgegraben und manche Arbeiten wurden vorübergehend eingestellt, bis fortschrittlichere Konservierungs- und Schutzmethoden entwickelt werden. Diese Sehenswürdigkeit sollte man keinesfalls versäumen.
Kleine Gänsepagode
Unweit der Großen Gänsepagode steht ein im Jahre 707 errichteter Tempel der als Kleine Gänsepagode bezeichnet wird. Ihr Stil ist fein und wunderbar: die Türen an der Nord- und Südseite sind wunderschön geschnitzt und mit Elfenbein sowie für den Buddhismus wichtigen Figuren verziert. Beide Pagoden befinden sich etwa 3,5 km vom Stadtzentrum entfernt.

Xian Snacks Street ist der beste Platz um lokale und regionale Speisen zu probieren, die es schon seit Jahrhunderten gibt. Zahlreiche Küchen sind vertreten, darunter auch Shaanxi, Guangdong, Tang Dynastie, Huaiyang und Muslimische. Beide Straßenseiten dieser traditionellen Ladenzeilen sind voll von Restaurants, die Snacks und kleinere Speisen anbieten. Versuchen Sie die ausgezeichnete Hammel-Suppe mit Torte, Hammel und Brei sowie verschiedene Würste.
Besuchen Sie die Shuyuanmen Ancient Cultural Street und Sie werden von den blauen Blöcken, welche die Straße bedecken beeindruckt sein. In dieser Straße finden Sie auch sehr stilvolle und elegante Geschäfte. Wunderschöne Arbeiten aus Stein und Metall, Jade sowie Gemälde finden Sie hier. Aber auch zahlreiche andere Attraktionen und Restaurants findet man in dieser Gegend.

Folk Painting im Hu County. Die Bilder sind einfach, stark und etwas rau, stellen die lokale Folklore dar. Im lokalen Hu County Folk Painting Museum gibt es 12 Ausstellungsräume wo Gemälde nach Periode und Stil angeordnet sind. Die meisten Werke stellen das Landleben in hellen Farben dar.
Sehen Sie zu wie ein Fengxiang Neujahrsgemälde entsteht. In ihrem traditionellen Stil stellen die Werke primitive Schlichtheit dar. Alte Modelle werden auch heute noch als Basis für neue Werke genutzt wie z.B. bei Themen wie “Glück”, “Erdenglück vom Himmel beschert” sowie “Wohlstand und Erfolg”.Besucher die nach Fengxiang kommen können zusehen, wie ein Neujahrsgemälde von der Zeichnung, Gravur und schließlich dem Druck entsteht.

Ein Besuch im Farmers' Houses in Fengxiang lässt Sie das Landleben im Südosten Chinas besser verstehen. Hier gibt es einen künstlichen See, den East Lake, an welchen mehr als 20 alte Gebäude mit wunderschönen historischen Details grenzen. Im klaren Wasser des Sees spiegeln sich die umliegenden Weidenbäumen und Pavillons wider. Touristen können die Heimstätten der Kleinbauern besuchen, mit ihnen am Feld arbeiten sowie gemeinsam kochen und speisen.































