


Die Stadt rühmt sich den Heißen Topf erfunden zu haben, eine einzigartige Methode des Speisens wo der Gast selbst kocht was er oder sie isst. Ob dies wirklich der Wahrheit entspricht sei dahin gestellt, was aber wahr ist, ist die Tatsache dass Chongqing eine lange und großartige kulinarische Tradition hat und ein Ort köstlicher Speisen ist.
Besonders während der bekannten Chinesischen Feste erwacht Chongqing und auch die Besucherzahlen steigen zu diesen Zeiten. Die Besucher kommen vor allem um die Drachen- und Löwentänze im Zentrum während des Frühlings-Festes zu sehen. Aber auch zum Laternen-Fest, bei dem tausende farbenprächtige Laternen die Stadt erhellen, kommen regelmäßig jede Menge Besucher um dieser Tradition beizuwohnen.
Über den eigenen Flughafen strömen in- und ausländische Besucher in die Stadt. Chongqing ist aber auch mit der Bahn sowie mit Buslinien auch mit anderen großen Chinesischen Städten verbunden. Mit den öffentlichen Bussen ist die Stadt günstig und einfach zu erkunden. Wer es komfortabler und bequemer möchte, findet in der Stadt ganz leicht ein teureres Taxi.

In der Stadt findet sich eine ausgezeichnete Auswahl an Unterkünften, wobei auch die großen Namen wie Hilton, Holiday Inn und Marriot vorhanden sind. Es gibt aber auch zahlreiche günstige und einfachere Hotels in der Stadt. Hier ist für jeden Geschmack und für jede Brieftasche etwas dabei.

Archäologen fanden Hinweise über den späten Steinzeitmenschen im Gebiet Chongqing. Die wahre Geschichte der Stadt kann etwa 3.000 Jahre zurückverfolgt werden. Manche geschichtliche Eintragungen behaupten, dass die Stadt einmal Hauptstadt von Ba der frühen Shang Dynastie (16.Jhdt. v.Chr) bis zum Ende der Staaten-Kriegs Zeit (221 v.Chr.) gewesen sei. Später wurde es zur Präfektur, von der Qin Dynastie bis zur Östlichen Han Dynastie.
Während der Dynastien Sui und Tang war Chongqing eine Sub-Präfektur der Stadt Yuzhou. Zu dieser Zeit erhielt sie auch den Titel „Yu“, worunter sie noch heute bekannt ist. Später, während der Nördlichen Song Dynastie (960-1127 AD) wurde der Name offiziell in Gongzhou geändert. Im Jahr 1189, wurde Zhao Dun der Südlichen Song Dynastie ausgezeichnet und es wurde ihm der Titel „Prinz von Gong“ dafür verliehen, dass er aus Gongzhou eine eigene Präfektur machte und sie „Chongqing“ nannte, was soviel wie „verdoppelte Feier“ bedeutete.

Während der Dynastien Ming und Qing (1638-1911) wurde Chongqing zu einem geschäftigen Handelszentrum, das von seiner Lage nahe dem Yangtse Fluss profitierte. Händler aus allen Landesteilen kamen hierher um Geschäfte zu treiben. Ein offener Hafen entstand und die Industrie gedieh, da die Stadt Südwest-China mit weit entfernten Städten verband.

Die formelle Bekanntmachung welche Chongqing von der Präfektur zur Stadt erklärte kam 1929. Ein Jahrzehnt später wurde Sie zur von Yuan zur Gemeinde ernannt. Als der Zweite Weltkrieg begann wurde Chongqing von der Kuomintang Regierung zur provisorischen Hauptstadt ernannt und wurde zum Zentrum für Politik, Wirtschaft, Finanz, Handel, Transport, Kultur und Diplomatie. Als 1946 die Besatzer die Stadt Nanjing verließen, wurde Chongqing wieder zur Gemeinde zurückgestuft und Nanjing wieder zur Hauptstadt ernannt.
Die Volksrepublik China wurde 1949 gegründet und Chongqing war die auserwählte Basis für Militäroperationen der Süd-West Armee und sowie der regionalen Niederlassung der Kommunistischen Partei Chinas. China hielt den Status Chongqings als Gemeinde aufrecht. Chongqing blieb das Zentrum für Kultur, Politik und Wirtschaft im Südwesten des Landes. Nachdem 1954 mehrere Veränderungen stattfanden, wurde auch Chongqing wieder zur Stadt zurück gestuft und fiel unter die Kontrolle der Provinz Szechuan.

Am 14.März 1997 wurde Chongqing mit den Landkreisen Fuljing, Wanxian und Qianjiang zusammengeschlossen. Von da an hieß dieses Gebiet Gemeinde Chongqing. Der neue Landkreis hatte über 30.000.000 Mio. Einwohner die sich über 43 ehemalige Verwaltungsbezirke erstreckte.
Chongqings Klima ist subtropisch feucht und wird – wie viele andere Süd- und Südostasiatische Länder stark vom Monsun beeinflusst. Zwischen den zwei langen und ausgeprägten Jahreszeiten gibt es noch zwei kürzere.

Im Sommer (Juni bis August) wird es extrem heiß, eigentlich so heiß wie sonst nirgendwo im Land, und die Temperaturen steigen bis auf 35°C, manchmal sogar bis 40°C. Juni und Juli sind auch die feuchtesten Monate des Jahres mit 170-175 mm Niederschlag im Juni und 150-155 mm im Juli.

Die Winter (Dezember bis Februar) sehen mildes Wetter mit bedecktem Himmel. Die Temperaturen bewegen sich um die 10°C und es regnet wenig, kaum mehr als 25 mm. Vom Spätherbst bis zum Frühling ist es meist nebelig. Im Durchschnitt hat die Stadt etwa 48 Nebeltage im Jahr.
Zu den angenehmsten Reisezeiten zählt der April, sind doch die Temperaturen angenehm und der Regen noch nicht so stark. Sollten Sie aber länger – bis in den Sommer warten wollen – bereiten Sie sich schon mal auf die Hitze und die ständige Gefahr der Niedergeschlagenheit vor.































