Vancouver Übersicht  

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Die relativ junge Stadt Vancouver liegt in British Columbia und ist die drittgrößte Stadt Kanadas. Sie wächst und entwickelt sind rasant weiter und zählt zu den lebenswertesten Städten der Welt. Aufgrund der guten Infrastruktur sowie der Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen liegt sie im Vergleich zu anderen Städten weit vorne. Vancouver ist auch preislich günstiger als viele große Europäische Städte.

Mit einer atemberaubenden Lage am Pazifischen Ozean ist Vancouver mit einer natürlichen Schönheit gesegnet, die sich mit der Aufmachung der Stadt ergänzt. Der Bereich der Innenstadt liegt auf einer kleinen Halbinsel die von der Englischen Bucht und dem „Burrard Inlet“ umschlossen ist Sie ist durch einen Bach vom südlichen Teil der Stadt getrennt, wohingegen die Spitze der Halbinsel den „Stanley Park“ vorzuweisen hat, der einige schöne Ausblicke entlang des Küstenverlaufs und über die Berge gewährt.

Im Vergleich zu anderen Städten verfügt Vancouver über nicht so viele Anziehungspunkte, dennoch werden Besucher eine Vielzahl an Dingen finden, mit denen sie sich beschäftigen können. Der Sommer ist die beste Zeit für einen Besuch, da die Winter trübselig sein können. Es gibt eine gute Reihe an Tätigkeiten für Familien, so wie auch einige großartige Kunstgalerien und bemerkenswerte Museen. Die Toplage der Stadt, unmittelbar neben dem Meer und den Bergen sind ein Garant dafür, dass Sportbegeisterte bestens versorgt werden.

Die Unterhaltungsmöglichkeiten sind ausgezeichnet, mit vielen Bars, Cafes und Restaurants, die sich über die Stadt verteilen. Die Musikszene ist mannigfaltig und es gibt einige regelmäßige Festspiele mit erstklassigen Namen jedes Jahr. Diejenigen mit einem Sinn für Künste werden die Darbietungen der verschiedenen Theater genießen.

Es gibt keinen Mangel an guten Unterkünften, die sich über etliche Bereiche verteilen. Zudem sind einige besonders gute Luxushotels im Angebot, wenn auch die Preise dazu neigen hoch angesiedelt zu sein, da Vancouver eine der teuersten Städte Kanadas ist. Der beliebteste Aufenthaltsort ist in „West End“, welches über eine gute Auswahl an Hotels verfügt. „Little Italy“ und „Gastown“ haben eine gute Reihe an Unterkünften, wohingegen „Chinatown“ und die Innenstadt es ebenfalls wert sind, in Betracht gezogen zu werden.

Geschichte
 

Die Geschichte des Gebietes Vancouvers kann über 4.000 Jahre zurückverfolgt werden mit archäologischen Aufzeichnungen, die auf verschiedene Stämme hindeuten, die sich hier niederließen. Es dauerte bis zum Jahre 1791, bis diese Küstenregion von José María Narváez aus Spanien erforscht wurde. Ein Jahr später machte Captain George Vancouver seinen Weg durch „First Narrows“ und gab den Orten ihre gegenwärtigen britischen Namen.

Es dauerte bis zum Jahre 1825 dass sich schließlich Menschen in dem Gebiet niederließen. Dr. John McLoughlin von der „Hudson Bay Company“ in Astoria entschied, dass der Fluss ein besseres Umfeld für das Unternehmen darstelle. Er verlegte das Hauptquartier des Unternehmens und nannte den Hafen „Fort Vancouver“.

Während des Jahres 1861 gab es ein Einströmen von Menschen, bedingt durch den „Karibu Goldrausch“, mit über 25.000 Männern, die anreisten und sich in der Mündung des „Fraser River“ niederließen. Auch Europäer ließen sich im Folgejahr bei „McLeery’s Farm“, östlich von „Marpole“ nieder. Die Holzfällerei wurde erstmals durch Captain Edward Stamp etabliert, der an der Südküste des Zuflusses Sägemühlen baute. Dies war der Beginn einer lang anhaltenden Verbindung mit dem Holzfällergewerbe, die bis in das 20. Jahrhundert andauerte.

Der Bezirk „Gastown“ war ursprünglich bekannt als „Granville“ und war einer der ersten Teile der Stadt, der entstand. Er entstand aus einem Wirtshaus heraus, welches von Jack Deighton erbaut wurde, neben dem Anwesen „Hastings Mill“. Die ausgezeichnete Lage und der natürliche Hafen machte es zur Wahl als Kopfbahnhof der „Canadian Pacific“ Eisenbahn.

Die Stadt entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts schnell, als im Jahre 1907 eine Eisenbahnverbindung nach Washington State gebaut wurde. Ein paar Jahre später wurde eine Eisenbahnbrücke über den Columbia River errichtet und die Interstate Brücke wurde im Jahre 1917 fertiggestellt.

Nach dem zweiten Weltkrieg erfuhr die Stadt eine weitere Einwandererwelle, als sich viele Europäer entschieden sich ein Heim aufzubauen, angezogen von der natürlichen Schönheit und der expandierenden Wirtschaft. Vancouver punktete in hohem Maße, als es im Jahre 1986 erfolgreich die Expo Weltausstellung abhielt.

Klima
 

Anders als viele andere kanadische Städte ist Vancouver verhältnismäßig mild aufgrund dessen Meeresklimas, das dem rauen und extremen Wetter aus anderen Gebieten entgeht. Es ist so mild, dass selbst Palmen dort gedeihen können. Der Nachteil ist, dass es ziemlich häufig regnen kann, insbesondere während des Winters. Das Klima ist den südlichen Teilen Englands sehr ähnlich.

Die beste Zeit, einen Besuch einzuplanen ist während der Sommermonate, wenn die Temperaturen am höchsten und die Regenfälle am geringsten sind. Der Frühsommer ist geringfügig kälter und oft können die Tage bewölkt beginnen, aufgrund der Nähe zum Pazifischen Ocean, doch klaren sich die Himmel während des Tages für gewöhnlich auf. Die Temperaturen sind angenehm und in den wärmsten Monaten Juli und August klettert das Quecksilber auf durchschnittlich 22°C, zeitweilig auf über 27°C ansteigend.

Der Winter verzeichnet erheblich mehr Regen, mit Niederschlägen, die mehr als den halben Tag lang niedergehen. Selten bleiben die Temperaturen für längere Zeit unter dem Gefrierpunkt und die Stadt erfährt jedes Jahr nur beschränkte Kälteperioden mit seltenem Schneefall. Die hügelige Topographie sorgt dafür, dass das Wetter sehr örtlich begrenzt und unvorhersagbar ist. Es kann schweren Regen in einem Teil der Stadt geben und andernorts vollkommen trocken und sonnig sein. Vancouver empfängt Besucher über das ganze Jahr hinweg, mit vielen Menschen, die von dem großartigen Skifahren in „Whistler“ während des Winters, angezogen werden.

Die Jahreszeiten Frühling und Herbst können wechseln mit einer Mischung aus Sonnenschein und Regenschauern. Die Temperaturen können Höchstwerte von rund 18°C erreichen. „Fraser Valley“ ist besonders schlecht, da die Winde den Smog hinüber wehen und er sich dann dort aufgrund der Berge festsetzt.


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