
Die Bahamas haben Ihren Namen aus dem Spanischen “baja mar“ was so viel wie "seichtes Meer“ bedeutet und sind offiziell als Commonwealth of the Bahamas bekannt. Die Inselgruppe besteht aus mehr als 700 Inseln und befindet sich östlich von Florida und nördlich von Kuba mitten im Atlantik. Von den 700 Inseln sind nur 12 mit einer Infrastruktur ausgestattet und verfügen über eine größere Bevölkerung. New Province ist die größte davon.
Die Inseln sind wunderschön voller faszinierender Flora und Fauna und das Wetter ist das ganze Jahr über angenehm, denn auch in der Trockenzeit ist es nicht so brütend heiß wie auf den anderen karibischen Inseln. Alles ist wirklich so wie man es von Postkarten kennt und nur wenige Besucher sind von der Schönheit der Inseln nicht beeindruckt.

Nassau auf der New Providence Insel ist die Haupstadt des gesamten Commonwealth und zugleich die größte Stadt. Sie gilt als das Hauptreiseziel und hier beginnt für viele Besucher die Reise. Attraktionen sind das Atlantis Resort, der Straw Market, das Paradise Island Resort und Fort Fincastle.
Andere bewohnte Inseln sind Cat Island, Eleuthera Acklins, San Salavador, Crooked Island, Mayaguana und Exuma. Eleuthera ist ein wirkliches Paradies und San Salvador verfügt über Sehenswürdigkeiten wie die Metropolitana Kathedrale und Puerta del Diablo.
Von mehreren amerikanischen Großstädten gibt es täglich Flüge auf die Bahamas und von zahlreichen Ländern aus können die Inseln direkt angeflogen werden. Viele Besucher fliegen via die USA und dann weiter zum Nassau International Airport. Von hier aus gibt es Verbindungsflüge zu den 19 nationalen Flughäfen.
Hotel gibt es auf den Bahamas in jeder Preisklasse con luxuriösen Hotels zu Privathäusern und Villen auf kleinen Inseln.

Das Wetter auf den Bahamas ist das ganze Jahr über hervorragend und es gibt nur zwei Jahreszeiten, die Regenzeit von Mai - November und die Trockenzeit von Dezember - April. In Trockenzeit ist Hochsaison mit Tagestemperaturen von 25°C.
In der Regenzeit mit ihrem Höhepunkt zwischen Juli und August ist es mit 31°C sehr warm und auch die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Im Juni liegt die Niederschlagshöhe bei 25cm und im August bei 22. Dann fällt bis November immer weniger Regen. Aber auch in der Regenzeit sind die Bahamas eine Reise wert, denn die Winde der Karibik garantieren immer eine angenehme Brise. Auf den nördlichen Inseln ist es generell 5°C kälter.
Immer wieder kommt es auch zu Hurrikans in der Regenzeit und gerade deshalb ist die Hochsaison von Dezember – April.

Die ersten Siedler waren „Lukku-cairi“ ursprünglich aus Südamerika und kamen im 9. Jahrhundert auf die Bahamas. Sie waren auch als Arawaks und Lucavans bekannt und indianische Stämme die auf der Suche nach Nahrungsmitteln waren. Als Christopher Columbus 1492 auf San Salvador landete, lebten ungefähr 40.000 Lucayans auf der Insel. Columbus freundete sich zuerst mit den Stämmen an, die in Bezug auf Politik, Religion und Sozialstruktur relativ fortgeschritten waren. Später allerdings machte er sich ihre Gastfreundschaft und zu Nutze und brachte sie als Sklaven nach Hispaniola um dort in den Minen zu arbeiten. 25 Jahre nach seiner Ankunft war der Stamm aufgrund von Sklaverei und Krankheiten ausgerottet.

Nach der Ausrottung der Lucayans blieben die Inseln unbewohnt bis die Engländer 1650 von Bermuda aus kamen. Diese Reisenden waren als die Eleutherian Abendteurer bekannt und gründeten die erste britische Kolonie die folglich als Island of Eleuthera bekannt wurde. Der Ackerbau der aus dieser Zeit stammt wird auch heute noch betrieben.
In den darauf folgenden 70 Jahren waren das "Goldene Zeitalter der Piraten" mit berühmten Personen wie Blackbeard, Henry Morgan und Anne Bonney, die von hier aus auf ihre Beutezüge gingen. Obwohl die Briten 1670 die Kontrolle über die Inseln übernahmen, waren die Piraten die nächsten 50 Jahre die eigentlichen Herren. Erst als Woodes Rogers, der erste Governour 1718 eine Kampagne gegen die Piraten startete war ihre Zeit vorbei. In diesem Jahr wurden die Bahamas auch offiziell zur britischen Kronkolonie ausgerufen und mehr als 8.000 Personen mit ihren Sklaven kamen von New York, Florida und aus Carolina auf die Inseln.
Im 1964 gewährten die Briten den Bahamas die Selbstverwaltung, der bis zur völligen Unabhängigkeit im Jahre 1973 Bestand hatte. Seit den 50er Jahren wurde besonders der Tourismus ausgebaut und eine große Anzahl an Reisenden aus den USA und aus England kam auf die Bahamas. Auch heute noch sind die Bahamas sehr beliebt und verfügen über eine gute touristische Infrastruktur.































