Viele der bekanntesten Attraktionen befinden sich in und um Ayers Rock, dazu zählen zum einen der Fels selber, aber auch diverse Schluchten, der Mount Olga und verschiedene Wasserfälle. Die Kombination aus der natürlichen Schönheit der Felsformationen und den hier wirkenden Lichteffekten, die den ganzen Tag über immer und immer wieder wechseln, stellen die Natur definitiv in den Mittelpunkt der Region. Dazu kommt die nahezu dramatische Auswirkung der Regenfälle hier in dieser Landschaft, die man erleben muss.

Ayers Rock (Uluru)
DIE Sehenswürdigkeit schlechthin, die es zu bestaunen gilt, ist der Ayers Rock. Oder, wie er von den Aborigines genannt wird, Uluru. Wahrhaftig eines der kultigsten Symbole Australiens, ist der Ayers Rock der größte Sandmonolith der Welt. Die Größe wirkt nicht zuletzt auch deshalb so imposant, weil dieser riesige Fels inmitten einer Fläche steht, die ansonsten größräumig einfach nur flach ist. Ayers Rock hat einen Umfang von ungefähr 10 km. Seine rote Farbe und die klobige Größe wirken gigantisch aus der Ferne, aber zugleich furchteinflößend aus der Nähe. Es ist nicht schwer zu verstehen wieso dieses imposante Naturschauspiel für die Aborigines eine ganz besondere Bedeutung hat.

Kantju Gorge
Etwas ungewöhnlich ist er schon, der Anblick kraftvoller Wasserkaskaden inmitten einer Wüstenlandschaft. Von daher sollten Sie sich den Besuch nicht entgehen lassen! Insbesondere nach Regenfällen plätschert das Wasser 100m tief in die Kantju Schlucht. Ayers Rock ist gewaltig groß und ein Kurzbesuch wird Ihnen diese fantastischen Perspektiven der Kantja Gorge womöglich gar nicht ermöglichen. Nehmen Sie sich die Zeit für diese beachtliche Natur-Attraktion!

Kata Tjuta
Kata Tjuta (Mount Olga) liegt ca. 50 km von Ayers Rock entfernt. Hier gibt es deutlich weniger Touristen, was den Aborigines ermöglicht Kata Tjuta als ruhigen Ort für Zeremonien und Meditation zu erhalten. Hier werden Sie verwitterte, abgerundete Kuppeln abseits des dürren Flachlands sehen, die über 180m höher sind als der Ayers Rock selber. Hier gibt es ebenfalls gut beschilderte Gehpfade, die an Tälern und an Aussichtspunkten vorbeiführen, die Ihnen eine atemberaubende Sicht auf den Ayers Rock bescheren. Die Sonnenuntergänge hier sind mindestens genauso beeindruckend wie jene am Ayers Rock. Für mehr Informationen besuchen Sie die Homepage des Kata Tjuta National Park.
Mereenie Loop
Hierbei handelt es sich um eine Ringstraße, die Ayers Rock mit Alice Springs verbindet und an West MacDonnell Ranges und dem King's Canyon vorbei führt. Diese Route zeigt Ihnen die bekannten Naturschönheiten der Region sowie das eindrucksvolle Hinterland. Der nördliche Abzweig dieser Ringstraße, der Alice Springs mit King's Canyon verbindet führt durchs Hinterland, das den Aborigines gehört und einer Durchfahrtgenehmigung bedarf.

Mutitjulu Wasserstelle
Das ist der Ort um Gesteinskunst und die Wasserstelle der Aborigines zu bestaunen, an der sowohl Tiere als auch Menschen mehrere Jahrtausende lang ihren Durst gestillt haben. Die hauchdünnen, roten Sandsteinwände des King's Canyon sind mehrere Hundert Meter hoch. Auf dem gesamten Gelände gibt es gut ausgeschilderte Gehpfade. Die spektakuläre, atemberaubende Kulisse ist mindestens eine halbtägige Abenteuertour wert.

Regenbogen-Tal
Der späte Nachmittag ist der ideale Zeitpunkt diese Reihe von Sandsteinen zu besuchen, denn insbesondere wenn die Sonne zu sinken beginnt ist das Farbenspiel am imposantesten. Dieses Naturschutzgebiet ist nur mit vierrädrigen Fahrzeugen zugänglich. Einmal hier angekommen findet man Gehpfade, die in die Nähe der außergewöhnlichen Felsformationen führen.
Genießen Sie ein “Sounds of Silence” Dinner. Eine perfekte Art die Romantik der Wüste zu erfahren, ist ein Abendessen bei Sonnenuntergang. Während man die Sonne hinter dem Kata Tjuta und dem Uluru untergehen sieht und den eindringlichen Klängen der Didgeridoos lauscht, genießt man ein vorzügliches Essen und beobachtet, wie die Sterne in den Nachthimmel tauchen. Zu den gastronomischen Genüssen gehören Baramundi-Fisch, Krokodil, Emu und Känguruh, dazu Salat und ein Dessert. Ihr Hotel wird Ihnen bei der Tischreservierung behilflich sein.
Machen Sie eine Jeep-Tour durch die Simpson Wüste. Wer auf der Suche nach einer Jeep-Safari ist, der ist hier genau richtig. Das herausfordernde Gelände der Wüste und der hügeligen Sanddünen bieten das ultimative Allrad-Abenteuer. Sie werden ein Gebiet entdecken, das vor Ihnen nur wenige bereits gesehen haben. Da die Simpsons Wüste recht weit von Ayers Rock entfernt ist empfiehlt es sich einen Besuch sinnvoll zu planen, sei es auf dem Hinweg nach Ayers Rock, oder auf der Weiterreise.

Spazieren im Busch. Ayers Rock mal zu verlassen und das Hinterland mit seiner Wüstenlandschaft zu entdecken kann eine ganz besondere Erfahrung sein. Es gibt eine Auswahl an Routen, einige davon speziell für jene Besucher, die die körperliche Herausforderung suchen. Das Touristenbüro und Hotels in der Gegend halten Infos und Karten bereit.
Machen Sie einen Rundflug. Die Sicht von oben beschert einem eine der besten Möglichkeiten sich ein Bild von der Landschaft zu machen. Neben Flugzeugen, die extra angemietet werden können, gibt es auch Linienflüge, die die Gegend regelmäßig abfliegen und einem eine unvergessliche Perspektive auf Ayers Rock und Umgebung verschaffen. Ein solcher Rundflug ist auch eine tolle Gelegenheit ein paar einzigartige, einmalige Fotos zu schießen.

Bestaunen Sie den Sonnenauf- oder -untergang. Sowohl am Morgen, als auch am Abend wird der Uluru durch ein einmaliges Farben- und Lichtspiel regelrecht verwandelt. Scharen von Einheimischen und Besuchern finden sich hier ein um das Farbenspiel mit eigenem Auge zu bewundern. Asche- und Staubpartikel sowie Wasserdampf in der Atmosphäre filtern leichte Blautöne und verstärken die Intensität der Rottöne zu diesen Tageszeiten. Dazu kommen die Reflektionen der Wolken und der Felsen selber, die dieses Farbspiel noch intensiver und unvergesslich machen.
Spazieren Sie am Fuß des Ayers Rock. Sind Sie sich im Klaren darüber, was Sie sich da vorgenommen haben? Der Umfang des Uluru beträgt knapp zehn Kilometer. Aber diese faszinierende Erfahrung ist die Anstrengung wert. Es gibt noch zwei weitere Fußmärsche: den Mata Walk mit knapp 1.5 km Länge und den Mutitjulu Walk mit einer Länge von gerade einmal 800m lang. Auch geführte Touren vom Parkranger oder von Angehörigen des Anangustammes werden angeboten.































