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Ayers Rock 
Ayers Rock Übersicht  

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Aus der flachen Wüste Zentral-Australiens erhebt sich Ayers Rock, oder Uluru, wie er von den eingeborenen Aborigines genannt wird. Er ist ohne Zweifel das bekannteste Wahrzeichen des Landes.
Dieser Sandstein-Monolith ist über 300 mhoch und hat einen Durchmesser von mehr als 9 km. Jedes Jahr kommen unzählige ausländische Besucher zu diesem abgelegenen Ort um dieses Naturwunder zu erkunden und einmal im Leben einen Sonnenauf- und Sonnenuntergang in der Wüste zu erleben.

Obwohl es nicht die höchste ist, ist Ayers Rock dennoch die bedeutendste Attraktion des Uluru Kata Tjuta Nationalparks. Westlich des Uluru gelegen und über 600m höher befinden sich die gewaltigen Kuppeln der Olgas, oder auch Kata Tjuta genannt, was der traditionelle Name ist und soviel wie “viele Köpfe” bedeutet. Die beste Zeit den Uluru und Kata Tjuta zu bestaunen sind der Sonnenauf- und -untergang, wenn beide in einem nahezu dramatisch anmutenden Farbenspiel erleuchten. Von einem sanften und dunklen Blau, bis hin zu Violett und einem feurigen Orange und Rot ist alles dabei.

Nach dem Sonnenuntergang ist es Zeit eines der bekannten und preisgekrönten Resorts anzusteuern, die dazu einladen, die abendliche Gelassenheit dieser Wüstenoase zu genießen. Der Sinn für Detail und Komfort gehen hier mit toller Architektur einher, und das alles wird regelrecht geblendet von der Schönheit der Wüste.

Ganz gleich ob Ihre Wahl auf das 5 Sterne Resort, ein Mittelklassehotel oder aber einen Campingplatz fällt, es steht ein breites Angebot zur Verfügung. Da ist für jeden das Richtige dabei!

Sowohl Uluru als auch Kata Tjuta sind spirituelle und kulturell bedeutende Orte der Anangu, einem Aboriginevolk, das die Besucher stolz auf Wandertouren durch das Areal führt und dabei Informationen über die einheimische Tierwelt, Bush Food und die “Dreamtime” Stories des Volksstammes gibt.

Eine weitere bedeutende Attraktion ist der Watarrka Nationalpark, in dem sich der King's Canyon befindet. Ungefähr auf halber Strecke zwischen Uluru und Alice Springs gelegen, beeindruckt der Canyon mit seinen 300m höhen Sandsteinwänden, den palmenbewachsenden Spalten,  seinen Wanderwegen und den spektakulären Aussichten über große Teile der Wüste.

Geschichte
 

Es gibt östlich und westlich von Uluru gelegen diverse archäologische Fundstätten, die über 1000 Jahre alte Wohnstätten dokumentieren. Die Erbauung des australischen Overland Telegraph Leitung machte es um 1870 auch den ersten Europäern möglich hier in die Wüste von Zentral-Australien zu kommen. Europäische Forscher entdeckten 1872 erstmals Kata Tjuta und 1873 erstmals Uluru, und nannten die beiden Orte Mount Olga und Ayers Rock.

Es folgten weitere Erforschungen der Region um Möglichkeiten herauszufinden hier in dieser dürren Region Weiden anzulegen. In den Jahren um 1800 versuchten Hirten  Rechte an dieser Region zu erlangen und sich hier nieder zu lassen. Es kam zu häufigen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den eintreffenden Hirten und den Anangu.

Weiden und Trockenheit haben das natürliche Gleichgewicht der Gegend stark beschädigt, was die Bestände an “bush food” im Nu leerte. Gelegentliche Polizeipatroulien wurden notwendig um Ordnung zwischen den Neueinsiedlern und der Bevölkerung der Aborigines zu halten.

Zwischen 1918 und 1921 wurden die angrenzenden Gebiete im Süden, Norden und Westen Australiens zu Reservaten der Aborigines erklärt und wurden somit zu wahren Heiligtümer und Anlaufstellen für die nomadische Bevölkerung, die mit den europäischen Einwanderern wenig oder gar keinen Kontakt hatten. Im Jahre 1920 erklärte die Regierung dann den gesamten Tjuta Nationalpark zum Reservat der Aborigines.

Die ersten Touristen kamen 1936 in den Park und das neue Interesse an dieser Region führte zu einer stetig wachsenden Gemeinde an europäischen Einwanderern in den 40ern. Erste Straßen wurden im Jahre 1948 fertiggestellt und ab 1950 brachten dann Busse unzählige Touristen nach Uluru. 1958 wurde das gesamte Parkgebiet neu organisiert und nannte sich ab sofort Ayers Rock-Mt. Olga National Park. 1959 wurden dann erste Motel-Genehmigungen erteilt und auch eine Landepiste wurde nördlich von Uluru erbaut.

1985 gab die Regierung den rechtmäßigen Besitz des Uluru wieder den Aborigines zurück, allerdings unter der Bedingung, dass der Stamm der Anangu den Uluru Park für die nächsten 99 Jahre an Australia's National Parks and Wildlife Department verpachtet. Heutzutage ist es so, dass der Park vom Parks Department und einem Führungsgremium des Stammes gemanagt wird. Die ursprüngliche Gemeinschaft der uransässigen Aborigines ist heute als Mutitjulu bekannt und besteht aus einer gleichbleibenden Bevölkerung von 300, einige von ihnen helfen bei der Parkerhaltung.

Klima
 

Die Gegend um Ayers Rock bietet seinen Besuchern ganzjährig blauen Himmel und Sonnenschein. Es kommt ganzjährig zu gelegentlichen, unvorhersehbaren Regenfällen, teilweise auch zu Überflutungen, auf die Besucher extra hingewiesen werden.

Die Sommersaison dauert von Dezember bis Februar und verläuft genau so, wie es typisch für die südliche Halbkugel ist. Die Kombination aus Sonnenschein und trockener Hitze lassen das Thermometer tagsüber auf über 35°C steigen, und nachts wieder auf 20°C fallen. Vom März bis Mai geht die herbstliche Zeit, das Wetter wird kühler und die Tagestemperaturen liegen bei durchschnittlich 28°C. In der Nacht fallen die Temperaturen auf kühle 13°C.

Die Wintersaison beginnt im Juni und endet im August. In dieser Zeit sind die Tage angenehm warm und die Durchschnittstemperatur liegt bei 20°C. Die Nächte im Winter sind allerdings arg frostig, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind keine Seltenheit. Der Frühling ist hier in der Region etwas ganz Besonderes: in den Monaten September bis November blühen Wildblumen in der Wüste und das Thermometer steigt auf bis zu 30°C am Tag, und auf im Durchschnitt kühle 14°C am Abend und in der Nacht.


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